Sankarea

Wer die aktuellen Animeserien aus Japan mitverfolgt, dem wird wohl aufgefallen sein, dass dort offenbar der Frühling der Untoten herrscht, denn abgesehn von Kore wa Zombie desu ka? of the Dead und Tasogare Otome X Amnesia gibt es noch einen weiteren Anime, der ebenfalls eine solche Hauptperson beinhaltet – Sankarea.

Chihiro Furuya ist ein gewöhnlicher Schüler an einer Jungen-Akademie und der Sohn eines Shinto-Priesters. Doch in einer Sache unterscheidet er sich stark von allen anderen: er liebt absolut ALLES, was mit Zombies zu tun hat! Er ist sogar so verrückt danach, dass er auch kein lebendes Mädchen als Freundin haben will, sondern lieber einen weiblichen Zombie.

Eines Tages wird jedoch leider seine Katze Babu überfahren und stirbt.
Zunächst traurig darüber, beschließt Furuya dann jedoch, seine katze wiederzubeleben und somit eine Zombie-Katze zu haben.
Er gräbt die Leiche seiner katze aus, sucht ein verlassenes gebäude auf und mixt dort täglich alle möglichen Getränke zusammen, in der Hoffnung, ein Wiederbelebungselixier herzustellen.
Eines Abends hört er dabei jedoch ein geräusch und als er nachsieht, erblickt er die Schülerin Rea Sanka.Sie ist eine sehr wohlhabene Schülerin und äußerst beliebt an ihrer Mädchenschule.

Rea sucht diesen Ort ebenfalls häufig auf und wie es der Zufall so will, freundet sie sich mit Chihiro an und hilft ihm bei seinem Experiment. Noch dazu, scheint sie Gefühle für ihn entwickelt zu haben, doch sie weiß, dass er sie wohl nur als Zombie lieben würde.
Um so überraschender ist es, als sie dann auf einmal direkt vor seinen Augen wirklich zum Zombie wird (ich verrate aber nciht wie und warum, schaut es euch selber an ^.-)

Nun hat Chihiro jedoch 2 Probleme: 1stens muss er es irgendwie schaffen, Zombie-rea, die sich bei ihm einquartiert hat, zu verstecken, und 2tens muss er ihren Körper irgendwie vor dem Zerfall schützen.
Doch wird alles ohne Probleme funtionieren ? Wie wird sich das Verhältnis der beiden entwickeln ? Und was wird Rea’s Vater gegen Chihiro unternehmen ?
Wenn ihr das wissen wollt, schaut’s euch endlich an! ^__-

Sankarea ist ein Anime, der mit einer kreativen Geschichte und interessanten Charakteren auftrumpft. das ganze wird verpackt in einer wundervollen Komedie-Romanze, bei der man unbedingt wissen möchte, was wohl als nächstes passiert.
Opening und Ending Song passen gut, die Grafik ist ebenfalls gut und die Synchronstimmen sind passend gewählt.

__________
Mein Fazit: Wer etwas für Zombies übrig hat und auf ne interessante Story steht, wird mit Sankarea wohl mehr als zufrieden sein. Wer keine Vorliebe dafür hat, sollte es sich trotzdem einfach anschauen, da man es garantiert nicht bereut. <(^.^)>

Tasogare Otome X Amnesia

Glaubst du eigentlich an das Übernatürliche ? Glaubst du an Geister ? Glaubst du an nach dem Tod umherwandernde Seelen auf der Suche nach Erlösung ?
Tust du nicht ?!
Dann solltest du dich umgehend vom Gegenteil überzeugen lassen, sonst bist du echt ein hoffnungsloser Fall! *Kopf schüttel*

Wenn du jedoch auf Geister usw stehst, dann sei herzlich willkommen in der Seikyou Akademie oder besser gesagt im Klub für paranormale Phänomene, wo sämtlichen Gerüchten von Geistern usw. in der Schule auf den Grund gegangen wird.

Teiichi Niiya ist Schüler dieser Akademie und hat eine besondere Fähigkeit: er kann Geister sehen und mit ihnen kommunizieren, und genau das Tut er auch – unszwar mit Yuuko Kanoe.
Yuuko ist eine tote Schülerin, die vor 60 Jahren gestorben ist, doch leider einen Großteil ihrer Erinnerung verloren hat. Deswegen weiß sie auch nicht, wie sie gestorben ist bzw. wer für ihren Tod verantwortlich ist.
Normalerweise wird sie weder gesehen noch gehört, doch da sie feststellt, dass Teiichi sie nicht nur sehen, sondern auch mit ihr reden und sie berühren kann, beauftragt sie ihn damit, die Umstände ihres Todes herauszufinden, weshalb sie auch den Klub für paaranormale Phänomene ins Leben gerufen hat.
Abgesehen von ihr und Teiichi, gibt es ncoh 2 weitere Mitglieder im Klub – Momoe Okonogi und Kirie Kanoe.

Okonogi ist ein sehr energiegeladenes Mädchen, dass jedem Gerücht über geister nachgehen will, aber dennoch keine sehen kann und riesige Angst vor ihnen hat. Doch Kirie hongegen, ist das genaue Gegenteil. Sie kann ebenfalls Geister sehen und ist zudem noch ein Nachfahre von Yuuko.
Allerdings hat Kirie nicht viel für Yuuko übrig und kann auch nicht hören, was Yuuko sagt. Doch was sie sieht, reihct ihr um wütend zu werden, da sich Yuuko immer wieder gern an Teiichi ranmacht.

Gemeinsam erforschen sie die Gerüchte über Geister und Übernatürlcihes rund um die Schule, oftmals mit dem Hintergedanken, etwas über Yuuko herauszubekommen.
Was hat es also mit Yuuko’s Tod auf sich ? Wer steckt hinter all dem ? Und wie wird sich wohl die Beziehung zwischen Teiichi und Yuuko entwickeln, ist sie wirklich so süß und unschuldig, wie sie sich gibt ?

Tasogare Otome X Amnesia ist ein Anime, der wieder einmal zeigt, wie lustig und spannend zugleich doch so eine Geistergeschichte sein kann. Es gibt neben Spannung und Humor auch noch interessante Charaktere und ein wunderbar passendes Opening und Ending Theme. Grafisch ist der Anime zwar nicht herausragend, aber er macht auch nichts falsch.

__________
Mein Fazit: Tasogare Otome X Amnesia aka Duskmaiden of Amnesia ist ein Anime, der meiner Meinung nach leicht über dem Durchschnitt liegt und schön anzusehen ist. Ach ja, und ich finde, er ist durchaus empfehlenswert, besonders, wenn man auf amüsante Geister steht. <(^.^)>

Kore wa Zombie Desu ka? of the Dead

Wieder einmal ist es soweit. Die Nekromantin holt ihren Schreibblock hervor, das Mahou Shoujo zückt ihre Kettensäge, die Vampir-Ninjas beziehen Stellung und das Leben des friedlichen Zombies gerät völlig aus den Fugen.
Die Rede ist selbstverständlich von Kore wa Zombie Desu ka? – besser gesagt von der zweiten Staffel, die mal wieder neue Maßstäbe in der Kategorie „unglaublich verrückt“ setzt und sich dabei immer wieder übertrifft.

Nach dem finalen Kampf in der ersten Staffel, bei dem Ayumu zerstückelt und anschließend wieder zusammengesetzt wurde, kehrt der friedliche Zombie nun in sein gewohnt chaotisch-ruhiges Leben zurück.
Alles scheint wie gewohnt zu sein, doch dann taucht plötzlich ein Foto von Ayumu auf, auf dem er gerade eine Mahou Shoujo ist, und dummerweise finden viele in seiner Klasse, dass die Person auf dem Foto mit ihm Ähnlichkeit hat. Zunächst gelingt es ihm, den Verdacht von sich abzulenken, doch dann taucht ein neuer Megalo auf und Ayumu bleibt nichts anderes übrig, als sich vor der gesamten Schülerschaft zu verwandeln.

Verständlicherweise wird er natürlich dabei gefilmt, fotografiert und als Perversling beschimpft. Normalerweise würde er es ja auch ignorieren und anschließend das Gedächtnis der Schüler löschen, doch dummerweise geht seine Kettensäge bei dem Kampf zu bruch und er verliert seine Zauberkräfte.
Im Internet kursieren nun aller Hand Videos und Fotos von ihm und er würde am liebsten im Erdboden versinken. Doch endgegen aller Erwartungen, wird er berühmt und alle finden sein perverses Cosplay ziemlich perfekt und es gibt schon erste Nachahmer.

Ayumu versteht die Welt nicht mehr und sucht Zuflucht im Schülerlabor, wo er auf eine unbekannte Frau in Doktorkittel stößt, die am liebsten trinkt, trinkt und noch mehr trinkt.
Er nennt sie Miss Elfe und ist sich nicht sicher, ob er sie sich nur einbildet, aber sie gibt ihm immerhin gute Ratschläge. Und als ob sein Leben nicht schon verrückt genug wäre, verliebt sich auch noch eine weitere von den Vampir-ninjas in ihn.
Wo soll das bloß alles Enden ?

Doch während Ayumu versucht, sein normales ruhiges Leben weiterzuführen, braut sich bereits neues Unheil an, von dem er noch nichts ahnt.
Wird Ayumu den Weg in sein bisheriges Leben zurückfinden ? Ist die sogenannte Miss Elfe wirklich nur ein Produkt seiner Fantasie ? Und welche bösen Überraschungen hält das Schicksal noch für ihn und seine Mitbewohner bereit ?

Kore wa Zombie Desu ka? of the Dead ist – wie nicht anders zu erwarten – gut animiert und hat den gewohnt guten Sound. Auch die Running Gags wie etwa Ayumus perverse Fantasien von Eu sind wieder mit dabei.
Leider muss man jedoch sagen, dass die Story bisher (nach den ersten 3 Folgen) ziemlich Fad ist und man nur hoffen kann, dass bei gerade mal 10 Folgen insgesamt noch irgendwas spannendes passiert.
Abgesehn davon ist der Anime wie gewohnt witzig und steckt voller Überraschungen mit einer Prise Ecchi und Action hier und da.

__________
Mein Fazit: Wer den Vorgänger kennt und mag, wird vermutlich auch mit der zweiten Staffel viel Freude haben. Nichtsdestotrotz würde ein wenig mehr Tiefgang der Serie gut tun. Wer die erste Staffel nicht kennt, sollte sie sich besser anschauen, ehe er of the Dead guckt. (^.^)

Fate/Zero 2nd Season

Seien wir doch mal ehrlich: das einzige, was blöder ist, als auf eine Fortsetzung zu warten ist, mehrere Monate lang auf eine Fortsetzung zu warten !
Um so besser, dass es nun endlich weiter geht mit einem Anime, von dem so ziemlich jeder Anime-Fan wenigstens schonmal gehört haben sollte – Fate/Zero.
Nach 3 1/2 Monaten folgt nun endlich der 2te Teil des Prequels zu Fate/stay night und jeder dürfte reichlich gespannt sein, wie sich die Dinge entwickeln werden.

Was bisher geschah:
Der 4te kampf um den Heiligen Gral beginnt und die auserwählten Magier beschwören ihre Servants und bereiten sich auf die bevorstehende Schlacht vor. Es gab bereits Kämpfe zwischen den Meistern und ihren Servants wie beispielsweise der Kampf zwischen Saber und Lancer, bei dem Saber verwundet wurde und nun ihr Noble Phantasm Excalibur vorerst nicht mehr verwenden kann.
Als wäre dies nicht genug, setzt Ryounosuke’s Servant Caster seine ultimative Geheimwaffe ein und verwandelt sich in ein riesiges, schier unbesiegbar erscheinendes Monster, dem sich Saber, Lancer und Rider gegenüberstellen.

Soweit, sogut. Jetzt seid ihr erstmal auf dem mehr oder weniger aktuellen Stand der Dinge. (ich werde nicht die Geschehniss bis ins kleinste Detail auflisten ^.-)

Genauso actiongeladen wie die 13te und vorerst letzte Folge von Fate/Zero endete, geht es nun in der 2nd Season weiter.
Casters Macht wird immer größer und er scheint unaufhaltbar, da das Monster, in das er sich verwandelt hat, eine unglaublich schnelle Regeneration vollzieht. Dadurch haben Saber, Lancer und Rider kaum eine Chance zu gewinnen, denn ihre Angriffe sind so effektiv, als würden sie mit Wattebällchen werfen.
Währenddessen tummeln sich rund um den Ort des Geschehens immer mehr Schaulustige, die nicht wissen, in welcher Gefahr sie schweben.
Auch Archer ist mit von der Partie, doch er greift nicht weiter ins Kampfgeschehen ein. Stattdessen taucht Berserker auf und fordert Archer zum Kampf.

Wie werden die Kämpfe wohl ausgehen ? Ist Caster überhaupt noch bewzingbar ? Und was kann Saber ohne ihr Noble Phantasm überhaupt noch ausrichten ?

Wollt ihr die Antworten auf diese und noch mehr Fragen miterleben, so seid dabei und verpasst keine Folge der 2ten Staffel von Fate/Zero, die seit gestern – dem 7ten April 2012 – gesendet wird.
Der Stimulcast dazu wird nachwievor angeboten, sodass ihr die neueste Folge noch am Erscheinungstag mit deutschen Untertiteln sehen könnt. Bereitgestellt wird der Stimulcast wieder auf folgender Seite:

http://ch.nicovideo.jp/channel/fate-zero

Die Serie ist nachwievor hammergeil animiert, gut synchronisiert und ist mit einem tollen Sound ausgestattet. Noch dazu hat die 2te Staffel von Fate/Zero ein neues Opening und ein neues Ending bekommen, die nicht nur wunderschön, sondern auch passend klingen.

 

__________
Mein Fazit: Fate/Zero 2nd Season startet schon in der ersten Folge voll durch und weiß von sich zu überzeugen. Nachwievor ein MUSS für Anime-Fans und alle, die es noch werden wollen. <(*__________*)>

Soul Calibur 5

Lange lange Zeit wurde es herbeigesehnt, doch dann war es endlich so weit: am 3. Februar 2012 erschien letztendlich Soul Calibur 5 und lies das Herz der SC-Fans höher schlagen.
Doch würden die angekündigten Veränderungen am Gameplay wirklich so gravierend sein? Würden die neuen Charaktere gut hineinpassen ? Wie weit wurde der Charakter-Editor wirklich ausgebaut und lohnt es sich, dieses Spiel zu haben ?
All diese und weitere Fragen möchte ich nun in meinem folgenden Artikel klären. Und vorab: ich schreibe diesen Artikel absichtlich gut 2 Monate später, da ich genügend Zeit hatte, das Spiel unter die Lupe zu nehmen.

Seid ihr noch alle da ?
Für die, die es noch nicht wissen sollten: SC 5 spielt 17 Jahre nach dem vierten Teil der Serie und birgt dementsprechend gealterte Veteranen der Serie, aber auch junges Frischfleisch an Kämpfern.
So sieht man Mitsurugi an, dass er ein paar Falten mehr hat, Ivy’s Brüste wurden nochmal etwas aufgepumpt, einige Chraktere wie etwa der gute alte Zasalamel oder der kleine Gummiball Talim wurden komplett gestrichen, und andere Kämpfer wie beispielsweise Taki oder Xianghua wurden durch ihre Schüler bzw. durch ihren Nachwuchs ersetzt.
Das Fehlen von Zasalamel, Talim und Amy trifft mich persönlich sehr hart, da ich gerade diese Charaktere bevorzugte. Ebenfalls fehlen Setsuka, Cassandra, Sophitia, Seong-Mina und ihr Bruder Yun-Seong sowie der muskelbepackte Rock.
Charaktere, die durch ihre Kinder oder ihre Schüler ersetzt wurden – Taki, Xianghua, Kilik – lassen sich aber im Prinzip fast genauso spielen, lediglich ein paar Angriffe wurden verändert.
Doch es gibt auch neue Charaktere, wie etwa den arroganten Patroklos, seine weinerliche Schwester Pyrrha (beide sind Kinder von Sophitia), dann wäre da noch Z.W.E.I., welcher mit seinem Werwolf-Attacken eher was für erfahrene Spieler ist und die mit einer Zauberkugel kämpfende Viola. Und nicht zu vergessen unser Gastcharakter EZIO, der sich recht gut steuern lässt (auch wenn er einem als Gegner echt auf den Sack gehen kann mit seiner nervenden Armbrust).

Was für eine Geschichte…
Wer glaubt, ich habe bei der Beschreibung von Patroklos und Pyrrha übertrieben, der spiele doch mal bitte den Storymodus – A.D. 1607.
Hier spielen wir diese beiden Hauptcharakter der Geschichte – und es ist ehrlich gesagt dämlich. Zwar lassen sich die zwei sehr einsteigerfreundlich Steuern, doch angesichts ihrer nervenden Charakterzüge und der nicht wirklich spannend erzählten Geschichte, kommt kein großer Spielspaß auf.
Der einzige Lichtblick ist, dass es von Patroklos und Pyrrha eine 2te Version gibt, mmit anderem Moveset. Besonders Pyrrha Omega ist gut gelungen, da sich die kleine Heulsuse zu einer vom Bösen besessenen irren mausert, deren Attacken auch wirklich so aussehen, als wolle sie jemanden beseitigen.
Endgegner im Storymodus (ACHTUNG, SPOILER!) ist Elysium – oder besser gesagt: die umbenannte Sophitia. Doch leider wurde aus der starken Sophitia ein Mimik-Charakter gemacht, welcher jede Runde zu einem anderen Kampfstil eines weiblichen Charakters wechselt.
Und wenn wir schon dabei sind, es ist meiner Meinung nach eine Schande, dass der flinke Stabschwinger Kilik ebenfalls zu so einem Charakter verkommen ist, der lediglich in jeder Runde den Soul eines männlichen Kämpfers benutzt. Sein Nachfolger Xiba ist zwar auch nicht zu unterschätzen, doch angesichts seines affenartigen Benehmens und dementsprechend lächerlich aussehenden Attacken (zumindest teilweise lächerlich), wäre es besser gewesen, man hätte Kilik gelassen wie er ist und Xiba dafür weggelassen oder ein anderes Moveset gegeben.

Und verflucht sei die KI !!!
Ganz gleich, ob ihr im Story- oder Arcademodus, beim Schnellkampfspiel oder in den Seelenkämpfen antretet (Einzelspieler), es ist nur eine Frage der Zeit, bis ihr auf einen völlig überpowerten Gegner trefft, der mit euch im Ring ordentlich Schlitten fährt.
Anfangs macht ihr die Gegner meist noch reihenweise platt, doch die Ki der Endgegner in der Story und im Arcade und in den anderen Modi fühlt sich wie folgt an: stellt euch vor, ihr kämpft gegen jemanden, der all eure Aktionen vorhersieht und sie dementsprechend abwehrt oder verhindert; der unabhängig von den Werten des Charakters doppelt so schnell reagiert und sich dementsprechend bewegt und der noch dazu immer dieselben 2-3 Kombos bzw Attacken verwendet, die man nicht dauerhaft abwehren kann.
Wenn man eine Pechsträne hat und auf solch eine KI trifft, was nciht gerade selten vorkommt, lässt der Spaß am Spiel recht schnell nach.
Der absolute Gipfel der miesen Ki war für mich, als ich genau auf so einen gegner wie eben beschrieben traf, der seine Kombos so schnell und gezielt eingesetzt hat, dass ich nicht einmal EINEN Angriff abwehren konnte – und das obwohl ich alles andere als schlecht kämpfe.

Am besten sind solche Gegner durch simple Noob-Taktiken zu besiegen wie etwa permanentes rausschmeißen aus dem Ring oder auf Abstand gehen und jeden Angriff kontern – eine Taktik für die ich mich jedesmal schäme, da ich lieber einen richtigen, fairen Kampf erleben will. Wer einen Vergleich sucht, sollte SC 4 spielen und im Schicksalsturm in den letzten 10-20 Etagen kämpfen, um dieses Gefühl nachzuvollziehen.

Man nehme einen Soul und erstelle einen Kämpfer…
Der allseits beliebte Charakter-Editor ist natürlich auch wieder dabei und bringt typischerweise eine Menge Spielereien mit sich.
Die Ausrüstungsgegenstände ähneln größtenteils SC4 und fallen auch ähnlich mager aus, wodurch ich mich frage: „Warum nicht wieder so viel wie bei SC 3 ?!“
Was Rüstungen betrifft, herrscht leider keine große Vielfalt, sodass man bei den insgesamt 50 Charakteren, die man erstellen kann, nicht für jeden ein völlig anderes Outfit wählen kann – finde ich zumindest.
Eine Sache, wofür sich die Entwickler allerdings echt schämen sollten ist, dass es grobe Grafikfehler gibt, die absolut nicht hätten sein müssen! So guckt beispielsweise eine Rüstung durch den Umhang durch oder Hose und Beinrüstungs überschneiden sich unansehlich. Das haben wir doch schonmal besser gesehn, also bitte mehr Obacht darauf geben beim nächsten Mal.
Abgesehn davon, ist aber auch vieles gut gelungen. Zum Beispiel kann man jetzt die Körpergröße sowie einzelne Körperteile optimal seinen Vorstellungen anpassen und auch die Stimme lässt sich viel individueller gestalten – allerdings klingt die Grundeinstellung der Stimme fast immer am besten.
Dazu kommen alle möglichen Veränderungen in Muster und Farben der kleidung und ihr könnt Sticker aufkleben oder bis zu 3 Sonderteile hinzufügen. Auch einige Waffen lassen sich jetzt farblich verändern.

Gehen wir dochmal online…
Der Onlinemodus wurde ja schon vor dem Release des Spiels hochgelobt und als Kernstück angesehn, doch wie immer kann man hier geteilter Meinung sein.
Ich persönlich konnte trotz guter Internetverbindung fast gar keinen Kampf ruckelfrei führen, und da beinahe alle meine Befehle erst 2 Sekunden später ausgeführt werden als ich sie eingebe, habe ich logischerweise die meisten meiner Onlinekämpfe verloren. Und wenn dann ncoh ein überheblicher Spieler über einen herzieht mit der Bemerkung: „germans, huh ?“ vergeht einem echt die Lust daran, sich online gegen andere zu messen.

ZEIT für Veränderungen…
Vorab möchte ich ersteinmal kundtun, dass es von den Entwicklern eine echte Scheißidee war, dass die Kampfdauer jetzt immer 60 Sekunden beträgt und nicht erhöht oder weggelassen werden kann!

Kommen wir nun mal zum Gameplay.
Der beliebte Schritt zur Seite, wurde zu einem Quick-Move gemacht, mit anderen Worten ein echt schnelles Ausweichen. Überhaupt wurde die gesamte Spielgeschwindigkeit stark angehoben, sodass man selbst als Kenner der Serie erstmal ein weiclhen üben muss, ehe man mit der Schnelligkeit zurecht kommt.
Des Weiteren, gibt es nun keinen K.O.-Schlag mehr, sondern dafür die sogenannte „Kühne Klinge“ und eine „Kritische Klinge“.
Bei der „Kühnen Klinge“ handelt es sich um eine Erweiterung bzw. Verstärkung normaler Attacken, während die „Kritische Klinge“ eine starke Kombi auslöst. Allerdings muss man dazu sagen, dass vor allem die kritischen Angriffe sehr unterschiedlich ausfallen und bei einigen Charakteren etwa eine 4tel Lebensanzeige abziehen, während andere einen halben Balken entreißen. Noch dazu kommt, dass einige dieser attacken sehr uneffektiv sind, da sie entweder eine sehr kurze Reichweite haben oder schlichtweg zu lange dauern bzw. sich sehr leicht abwehren lassen.

Das Kampfsystem begünstigt vor allem die flinken Charaktere, da viele der großen Klopper entschärft wurden, sodass ihre Angriffe an Wucht und Reichweite verloren haben.
Wenn man jedoch gegen einen „Scheiß-KI-Nightmare oder -Siegfried“ trifft, nützt einem auch die schnellste Bewegung nichts.

 

__________
Mein Fazit: Soul Calibur 5 ist eine gut gelungende Fortsetzung mit kleinen Macken hier und da. Das Spiel kann zwar echt frustrierend sein, aber wenn man im Mehrspielermodus mit Freunden kämpft oder einen guten Lauf hat, bereitet es einem jede Menge Spielspaß.
Wenn jetzt noch die kleinen, dummen Fehler verbessert würden und man den Einzelspielermodus weiter ausbauen würde, wäre ich rundum glücklich. (^.^)

Tekken Hybrid

Letzte Woche, am 25.11.2011, war es endlich so weit: Das langersehnte Tekken Hybrid erschien.
Diese Disc enthält folgende Inhalte: den neuen Film Tekken Blood Vengeance auf Blue-Ray, die HD-Version vom PS2 Game Tekken Tag Tournament und einen kleinen Vorgeschmack auf die Fortsetzung mit Tekken Tag Tournament 2 Prolouge.

Tekken Blood Vengeance:
Ling Xiaoyu wird von Anna Williams gegen ihren Willen an eine andere Schule versetzt, wo sie Spionin spielen und alles über den Schüler Shin Kamiya herausfinden soll.
Doch kaum, dass Ling an die Schule wechselt, fällt ihr Ziel auch gleich vom Dach der Schule – glücklicherweise jedoch gelingt es Ling, den stürzenden Shin aufzufangen und so zu retten.
Kurze Zeit später lernt Ling an ihrer neuen Schule ein hübsches Mädchen namens Alisa Bosconovitch kennen, die ihrerseits in Shin verliebt zu sein scheint und ihm permanent nahe sein will.

Die beiden Mädchen freunden sich recht schnell an, doch dann findet Ling heraus, dass Alisa nicht nur ein Cyborg ist, sondern gleichzeitig als Spionin für Jin Kazama arbeitet, um alles über Shin Kamiya herauszufinden.
Es kommt zu einem Kampf zwischen den beiden an dessen Ende sich Ling entschließt, ihre neue Cyborg-Freundin zu unterstützen – und so werden sie schon bald von Anna’s „Boss“ Kazuya Mishima gejagt.

Ling und Alisa kommen einem dunklen Geheimnis der Mishimas auf die Spur und wissen schon bald nicht mehr, wer „gut“ und wer „böse“ ist.
Als die beiden Mädchen den mittlerweile entführten Shin finden, kommt jedoch die Wahrheit ans Licht.

Tekken Tag Tournment und Tag Tournament 2 Prolouge:
Tekken Tag Tournament ist – wie bereits erwähnt – eine HD-Auflage vom gleichnamigen PS2-Game. Es beinhaltet bereits alle Charaktere, abgesehn vom Endgegner im Arcade, und darüber hinaus ist auch Tekken Bowl mit von der Party. Natürlich sind auch Teamkampf, Survival, Versus und Timeattack dabei.
Zudem kann man sich Trophäen dazuverdienen.

In Tekken Tag Tournament 2 Prolouge hingegen ist nur der Arcade Mode vertreten und es sind nur 4 Charaktere spielbar – ist ja auch nur ein Vorgeschmack.
Dafür basiert es auf dem Film Blood Vengeance und es man kann mit Ling, Alisa, Devil Jin oder Devil Kazuya kämpfen.
Auch hier sind Trophäen dabei.

Zusammenfassung:
Tekken Blood Vengeance ist ein aufwendig animierter Film, der eine auch für Tekken-Neulinge interessante Geschichte beinhaltet und einige bekannte Charaktere in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Vor allem die süße Ling ist sehr gut umgesetzt worden, ebenso der lässige, coole Jin.
Insgesamt ist dies der – meiner Meinung nach – bisher beste Tekkenfilm überhaupt, mit einigen recht interessanten und collen Fights.

Was die beiden Spiele betrifft, so ist Tag Tournament jetzt schöner anzusehen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, das man die tag-Moves mal wirklich umsetzen kann (abgesehn vom Tag-Griff hat der Rest nicht bei mir funktioniert, obwohl ich es genau wie beschrieben eingegeben habe).
Der kleine Ausschnitt aus Tag Tournament 2 hingegen ist ein echter Kracher bzw. im Vergleich zu seinem Vorgänger ne echte Grafik-Bombe!
Vor allem das Kämpfen mit Alisa bringt ne Menge Spaß!

__________
Mein Fazit: Füe einen tollen Film, eine Neuauflage und eine Demo für ein neues Spiel – jeweils mit Trophäen – ist der Preis (ca.40€) gerechtfertigt und die Anschaffung lohnt sich.
Wer kein Interesse am Spiel hat, kann sich auch nur den Film auf DVD oder BD holen, was ich im Prinzip nur empfehlen kann, da einem hier viel Unterhaltung geboten wird. (^.^)

Floating Material

Jeder weiß, dass es bestimmte Tabus gibt, die nicht gebrochen werden dürfen, sei es aus moralischen oder gesellschaftlichen Gründen.
Diese Tabus zu brechen, bedeutet Gefahr, denn jemand könnte dahinter kommen.
Das diese Entwicklung jedoch nicht zwingend negativ sein muss, zeigt folgender Hentai.

Shun ist ein freundlicher und zugleich der einzige männliche Lehrer an der Kyoukasen Mädchen Schule. Jedoch hat er ein Geheimnis, von dem niemand wissen darf.
Er führt eine Beziehung zu einer seiner Schülerinnen – Ibu Kirisaki.

Die beiden lieben sich sher und versuchen ihre Beziehung so gut es geht geheimzuhalten, was angesichts ihrer teilweise häufigen körperlichen Liebeleien gar nciht mal so einfach ist.
Dennoch versuchen sie so gut es geht, sich nichts anmerken zu lassen und eine gewöhnliche Lehrer-Schüler-Beziehung vorzutäuschen.

Was die beiden jedoch nicht ahnen ist, dass Himari Uesato – Ibus beste Freundin – von der heimlichen Liebe und den zahlreichen Liebesakten bescheid weiß.
Und nicht nur das, sie ist ihrerseits ebenfalls in Shun verliebt und versucht ihn mit Hilfe eines heimlich aufgenommenen Fotos zu erpressen.
Wie wird sich Shun entscheiden und welche Folgen werden daraus entstehen ?

Floating Material ist ein sehr gut gelungener Hentai, da er ein Tabuthema anspricht und es zugleich realistisch darstellt. So gesehen ist die Geschichte durchaus nachvollziehbar.
Ebenfalls positiv ist, dass der Hentai auch in sexueller Hinsicht realistisch ist.
Wer noch Hentai-Neuling ist und noch einige Vorurteile hat, sollte sich also diesen hier anschauen, denn hier steht die Liebe im Vordergrund – die selbstverständlich auch gern körperlichh ausgelebt wird.
Animation, Ton und Synchro lassen keine bzw. nur sehr kleine Wünsche offen und es wäre schön, wenn mehrere solch guter Hentais den Weg nach Deutschland finden würden (finde Ich zumindest).

__________
Mein Fazit: Für gerade einmal 2 Folgen, was jedoch üblich ist, wird einem hier eine gute, realistische Geschichte geboten, die sich einem interessantem Thema zuwendet und schöne Szenen des Liebesakts darstellt. (^.^)

Kurokami

Es heißt, dass es von jedem Menschen mindestens einen weiteren gibt, der exakt gleich aussieht – ein Doppelgänger sozusagen. Ob man an diese Theorie glaubt oder nicht, sei mal dahingestellt.
Tatsache ist jedoch, dass es bei der stetig wachsenden Weltbevölkerung gar nicht mal so unwahrscheinlich ist, dass diese Theorie der Wahrheit entspricht.
Was diese Theorie betrifft, so bietet folgender Anime einen interessanten, kreativen – und zugleich auch etwas komplizierten – Ansatz.

Keita Ibuki ist ein gewöhnlicher Schüler, der eines Tages als er sich seine Lieblingsramen holen will, auf ein süßes und ebenso energiegeladenes Mädchen trifft. Und großzügig wie er eben ist, spendiert er ihr auch gleich ein Ramen.
Er schenkt ihr abgesehn davon jedoch keine Beachtung, bis er sieht, wie besagtes Mädchen nur kurze Zeit später einen Typen verprügelt mit einer Kraft, die die eines normalen Mädchens übersteigt.
Ihr Name ist Kuro und sie selbst bezeichnet sich als Mototsumitama, deren Aufgabe es ist, den Terra-Fluss zu beschützen.

Was das ist ?
Terra ist die Lebensenergie, die jeweils von 3 Personen ausgeht. Eine dieser Personen ist das Original, während die anderen beiden dessen Kopien sind. Trifft eine Kopie auf ihr Original, so wird diese Kopie unweigerlich nach kurzer Zeit sterben – das ganze nennt sich „Doppeliner System“.

Keita glaubt dem ganzen zunächst nciht, auch wenn er darüber nachdenkt, da seine Mutter ebenfalls gestorben ist, kurz nachdem sie einer Frau begegnete, die exakt gleich aussah.
Als dann auch noch eine bekannte von ihm – ein kleines süßes Mädchen – erzählt, dass sie ihrer Doppelgängerin begegnet sei und kurz darauf in einem Unfall direkt vor seinen Augen stirbt, ist er verzweifelt.

Doch als wäre dies nicht genug, wird sein Leben durch die Nähe zu Kuro weiterhin negativ beeinflusst.
Keita wird so gut wie getötet, doch Kuro rettet ihn durch einen Vertrag das Leben. Aber durch diesen Vertrag, ist er nun an Kuro gebunden und auf ihre Nähe angewiesen.
Von jetzt an müssen sie sich zahlreichen Gegnern stellen, den jemand plant durch das Doppeliner System zu mehr und mehr Macht zu gelangen.
Doch ist Keita, der ja selbst nur ein Doppelgänger ist, dem Ganzen auch gewachsen ?

Kurokami oder auch Black God, Dark God oder auch Kurogami genannt, ist ein Anime mit relativ viel Action, einer leicht komplizierten Handlung (ich hoffe bei dem System blickt jetzt jeder durch) und einer charismatischen bzw. einprägsamen Hauptperson.
In 23 Folgen wird eine doch recht umfassende Geschichte erzählt, die versucht Spannung zu erzeugen.
Eigentlich ist es ja auch spannend, nur leider verlaufen die Kämpfe fast immer nach dem gleichen Prinzip. Das soll heißen: unsere beiden Hauptpersonen gewinnen zwar nicht immer, aber trotzdem kann man meist schon vorhersagen, wie die ganze Sache ausgehen wird (ist aber halb so wild).

Positiv anzumerken ist jedoch, dass die richtige Spannung und Action erst viel später erzeugt wird – ca. nach der Hälfte des Animes, denn dann kommt hinter vielen Dingen die Wahrheit ans Licht, und die bietet im Finale ein ganz schönes Spektakel.
So gesehn zündet der Anime ein wenig spät, aber ist dennoch in vielen Hinsichten ziemlich super geworden und bietet auf jeden Fall Unterhaltung.

__________
Mein Fazit: Ein komplexes System verpackt in Action, einem süßen Mädchen udn einer Prise Humor. Hier kann man im Prinzip nichts falsch machen, auch wenn wie bei jedem Anime, der eigene Geschmack eine gewisse Rolle spielt. <(^.^)>

Mirai Nikki

„Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.“ Albert Einstein.
„Dir kann passieren, was will. Es gibt immer einen, der es kommen sah.“ Fernandel.
Es gibt noch unzählige weitere solcher Weisheiten und Sprüche, die man Anhand des folgenden Animes bzw. Mangas bestätigen kann.

Yukiteru Amano ist ein gewöhnlicher Schüler, der den ganzen Tag nichts anderes tut, als permanent in sein Handy-Tagebuch zu schreiben, was gerade um ihn herum passiert.
Daraus ergibt sich auch, dass er ein nicht existentes Sozialleben hat, von Freunden ganz zu schweigen.
Freunde hat er nämlich nur in seiner Fantasie. Diese Freunde sind ein kleines Mädchen namens Mur Mur und der Gott über Raum und zeit – Deus Ex Machina.
Eines Tages bekommt Yukiteru von seinem Götterfreund ein besonderes Geschek, denn von nun an kann er in seinem Tagebuch zukünftige Ereignisse lesen.

Zunächst noch etwas verwirrt, beginnt Yukiteru jedoch schon nach kurzer Zeit, sein neues Tagebuch zu seinem Vorteil zu nutzen. Er wird selbstbewusster und sicherer.
Allerdings gibt es ein Mädchen in seiner Klasse, das vor ihm auftaucht, kurz nachdem ihm sein Tagebuch den eigenen Tod vorraussagt.
In Panik rennt er davon und versuhct seiner Klassenkameradin – Yuno Gasai – zu entkommen, um so sein leben zu retten. Jedoch scheitert seine Flucht in einem Fahrstuhl und er ist Yuno ausgeliefert. Yunkiteru hat bereits fast mit seinem Leben abgeschlossen, als plötzlich etwas unerwartetes passiert.

Seine Verfolgerin Yuno küsst ihn. Es stellt sich heraus, dass sie total verknallt in ihn ist. Ihr Tagebuch dreht sich nur um ihn und wird klar, dass sie seine Stalkerin ist.
Allerdings versucht sie nicht ihn umzubringen – im Gegenteil, sie rettet ihm das Leben und unterstützt ihn so gut sie kann.

Nach kurzer Zeit erfährt Yukki, dass sein Götterfreund keineswegs nur imeginär ist.
Er veranstaltet ein Spiel auf Leben und Tod. Es gibt insgesamt 12 Teilnehmer und der Sieger bekommt die Ehre, der neue Gott über Raum und zeit zu werden.
Dafür muss man dem Tod der anderen Tagebuchbesitzer jedoch ein wenig nachhelfen.
Yukki befindet sich nun mitten im Getümmel und wird bald zur Zielscheibe, während seine durchgedrehte Stalkerin bereit ist, jeden zu töten, der ihm Schaden zufügen will.
Hin und hergerissen muss Yukki nun entscheiden, wer Freund und wer Feind ist.

Nach so langer Zeit des wartens ist Mirai Nikki nun endlich in Deutschland als Manga und in Japan als Anime erschienen. Unter Insidern ist Mirai Nikki schon längst ein Kult und nun kann man auch hier endlich daran teilhaben.
Die Geschichte bietet dabei alles: Blut, Spannung, Action und verdrehte Liebe vom Feinsten. Besonders Yuno (meine Yandere-Favoritin) ist in vielerlei Hinsichten einfach nur episch und macht diesen Anime im Zusammenspiel mit den anderen Charakteren zu etwas ganz besonderem.

__________
Mein Fazit: Wer mir nicht glaubt, sollte sich selbst davon überzeugen. Mirai Nikki ist HAMMER ! <(*__________*)>

Blue Friend

Wer gerne Mangas liest und zudem eine Vorlliebe bzw. Schwäche für Yuri/Shoujo Ai hat weiß, dass es vor allem in Deutschland nicht einfach ist, einen guten Manga zu finden, der sich genau damit befasst. Doch zum Glück ist eine der Neuerscheinungen bei Tokyopop der Manga Blue Friend von Fumi Eban.
Hier mal zu den Einzelheiten:

Hauptpersonen in diesem Manga sind die beiden Mädchen Ayumu und Misuzu.
Ayumu ist ein sehr energiegeladenes Mädchen, das immer gute laune hat. Sie ist beliebt und hat viele Freundinnen und die beste Spielerin im Softballteam.
Allerdings kommt sie teilweise ziemlich maskulin rüber und fühlt sich auch selbst ein klein wenig männlich.
Misuzu hingegen ist ein sehr feminines, bildhübsches junges Mädchen, dass viele männliche Verehrer hat und mindestens ebenso viele Neider und Ächter unter den Mädchen.
Sie interessiert sich für niemanden und ist in der Regel schweigsam. Doch wenn sie redet, nimmt die kein Blatt vor den Mund.
Zudem lässt sie jeden ihrer Verehrer sofort abblitzen.

Ayumu versucht, mit Misuzu ins Gespräch zu kommen und sich mit ihr anzufreunden, aber sie scheitert kläglich und erreicht zunächst eher das Gegenteil.
Doch durch 1-2 nette Gesten kommen die beiden doch zu einander und freunden sich schon bald an.
Ayumu erfährt, dass Misuzu rein gar ncihts für Männer übrig hat und muss schon bald feststellen, dass Misuzu ein eher schwaches Mädchen ist, und sich schon bald ein wenig an sie klammert. Zudem sagt Misuzu selbst, dass sie nur Ayumu braucht, sonst niemanden.
Ihre Freundschaft vertieft sich und nach kurzer zeit bekommt Ayumu ihren ersten Kuss.

Misuzu gibt dafür eine mehr oder weniger gute Erklärung und Ayumu nimmt es hin.
Doch schon bald geschehen eigenartige Dinge um Ayumu. Zum Beispiel taucht Misuzu plötzlich hinter ihr auf, fragt sie aus, warum sie etwas wie tut und stellt einige Forderungen, wie etwa, dass sie sich von anderen fernhalten soll.
Misuzu scheint zu versuchen, alle anderen Menschen um Ayumu zu vergraulen, damit sie und Ayumu für sich allein sind.

Daraus ergeben sich jedoch schon bald Schwierigkeiten und ihre Freundschaft wird immer wieder auf die Probe gestellt.
Doch ist Misuzu wirklich eine so aufdringliche Person, die Ayumu für sich ganz allein haben will, oder steckt mehr dahinter? Und inwiefern spielt Misuzus Vergangenheit dabei eine Rolle?

Blue Friend bietet eine spannende, einfühlsame und nicht zuletzt wunderschöne Story mit viel Abwechslung. Die Dabei behandelte Thematik kommt dabei nie zu kurz – was wahre Freunschaft so alles ausmacht.
Zudem sind die Bilder schön gezeichnet und zum Teil sher eindrucksvoll.
Der ganze Manga ist durchweg fesselnd – ich selbst konnte nicht anders, als ihn mir gleich komplett durchzulesen und war ziemlich begeistert; den 2ten und zugleich letzten Band kann ich kaum erwarten und ich werde ihn mir definitiv holn.^^

__________
Mein Fazit: Blue Friend bietet alles, was das Shoujo Ai-Manga-Herz begehrt: spannende Story, tolle Bilder und 2 süße Mädchen, die hoffentlich zusammenfinden. 100% Hammer und 0% öde! <(*__________*)>