Vampire !
Sie sind schnell, saustark, anfällig gegen Knoblauch, werden vernichtet durch Silber und Sonnenlicht. Ihre Instinkte sind zuverlässig und sie dürsten ständig nach Blut…
… naja… ehh… oder auch nicht XD

In Yuna Kagesakis Manga-Hit „Cheeky Vampire“ sehen wir mal einen Vampir, der nicht nur anders, sondern total anders ist !

Karin Maaka ist ein junges Mädchen mit einem wohlbehüteten Geheimnis: Ihre gesamte Familie besteht aus Vampiren.
Doch im Gegensatz zum Rest ihrer Familie, ist Karin imun gegen Sonnenlicht, liebt Knoblauch und ist auch sonst so ziemlich das genaue Gegenteil sämtlicher Vampirmythen. Nicht zuletzt, da sie kein Blut trinkt, sondern ihr eigenes Blut in andere hineinspritzt.
Ihr Blut hat den Effekt, das ihre „Opfer“ den Mut haben, all die Dinge zu tun, die sie sich sonst nicht trauen – das Resultat: Ihre Opfer werden glücklich… zumindest so lang wie die Wirkung des Bluts anhält.
Doch wie kann es sein, das ein Vampir sein Blut in andere hineinpumpt, anstatt es auszusaugen ? Der Grund ist so einfach wie verblüffend: Karin ist ein blutvermehrender Vampir und ihr Blut vermehrt sich besonders stark, wenn sie auf Menschen trifft, die unglücklich sind.

Doch schon bald gibt es einen neuen Schüler in ihrer Klasse, der so ganz nebenbei bemerkt auch noch ihr neuer Nachbar ist – sein Name: Kenta Usui. Er sieht eines Abends, wie Karin jemanden im Park beißt und beginnt seine Nachforschungen.
Er kommt schließlich hinter ihr Geheimnis und wird von Karins Familie dazu verdonnert, auf sie aufzupassen und ihr Geheimnis für sich zu behalten – andernfalls gibt es arge Probleme für ihn.

Soweit so gut, doch ab hier unterscheiden sich Manga und Anime von einander.
Während im Anime ein junger Vampirjäger auftaucht, der sich in Karin verliebt und ihre Familie versucht, Karin in einen echten Vampir zu verwandeln, während diese nebenbei Kenta immer näher kommt; so konzentriert sich der Manga im wesentlichen viel mehr auf die Beziehung zwischen Karin und Kenta.
Sie verliebt sich unsterblich in ihn – und er sich nach einiger Zeit auch in sie. Doch bis sie sich das eingestehn und bis sie anfangen eine Beziehung zu führn, haben die beiden eine Menga Probleme zu bewältigen.
Nicht zuletzt auch, weil Karins Familie nicht zu 100% ihre Beziehung zu Kenta unterstütz, Karins Blut extrem heftig auf Kenta reagiert, und auch weil Karin als Vampir niemals Kinder haben kann, sollte sie mit ihm zusammenkommen.

Natürlich gibt es noch mehr Handlungsstränge, aber hier hör ich mal auf (will ja nich schon alles ausplaudern ^.-).

Der Manga ist, nicht nur meiner Meinung nach, wesentlich besser gelungen als der Anime. Der Manga ist lustiger und wesentlich spannender als die Serie und hat zudem mehr Tiefe.

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Mein Fazit: Cheeky Vampire ist ein saukomischer Manga, bei dem man fast bei jedem kapitel lachen muss und hat dennoch eine tiefgehende, ernste Liebesgeschichte am Start. Noch nie waren Vampire so vertraulich und sympathisch zugleich. <(^.^)>