Monat: September 2011

Boogiepop Phantom

Eigentlich wollte ich diesen Artikel bereits gestern schreiben, doch leider hatte ich keine Zeit mehr dafür, denn der Anime, um den es heute geht, hat  mich im wahrsten Sinne des Wortes vom ersten Moment an gefesselt. Logischerweise konnte ich deswegen nicht anders, als mir alle Folgen hintereinander reinzuziehen. Doch dieser Anime ist es auch echt Wert.

Jeder kennt sie, viele fürchten sie, und die Gerüchte über sie vermag niemand zu bestätigen oder zu widerlegen. Boogiepop aka der Tod bzw. Shinigami ist eine wortkarge, geheimnisvolle Person, über die im Prinzip nichts weiter bekannt ist.
Sie verschwindet ebenso plötzlich wie sie erscheint und keiner weiß, was sie vor hat, gegen wen oder was sie kämpft und ob sie überhaupt real ist.

Sie tauchte erstmals auf, als vor einem Monat eine Lichtsäule in der Stadt erschien und verschiedene Lichter durch die Stadt drangen.
Seitdem verschwinden oder sterben Menschen. Einige von ihnen werden getötet, andere begehen Selbstmord und wieder andere haben auf einmal eine stark labile Psyche und werden unzurechnungsfähig.

5 Jahre zuvor ging eine Mordserie in der Stadt rum, bei der Menschen auf teilweise grausame Art und Weise ins Jenseits geschickt wurden. Doch hat Boogiepop etwas damit zu tun ?

Ein merkwürdiges Mädchen treibt sich in der Stadt herum. Niemand weiß wer sie ist oder von wo sie stammt. Sie formt Schmetterlinge aus Licht, die nicht alle Menschen sehen können. Wenn man diese berührt, kehren schlimme Erinnerungen in einem zurück.

Ein Junge in einem Robin-Hood artigen Kostüm begleitet sie und sammelt neue Freunde, in dem er Menschen einen Luftballon reicht. Im selben Augenblick, indem man diese Ballons berührt, kommt das Kind, das man einmal war, aus einem hervor und begleitet den Jungen.

Und jetzt die entscheidende Frage: Wo zum Henker liegt denn hier nur der Zusammenhang ?!

In der Tat ist es schwer, in diesem Anime einen Sinn zu finden. Im Prinzip kann man sagen, dass Boogiepop Phantom eine Mischung aus Serial Experiments Lain und Jigoku Shoujo ist.
In diesem Anime begegnen wir in jeder Folge neuen verschiedenen Personen und sehen deren Schicksal. Dabei ist die Chronologie der Folgen nicht immer mit der Chronologie der Ereignisse stimmig, sodass der Anime letzten Endes nur dann einen Sinn bekommt, wenn man die Geschichte im Ganzen betrachtet und die Folgen wie ein Puzzlestück, das verkehrt herum liegt.

Der Sinn bzw. der genaue Inhalt des Animes lässt sich jedoch nur äußerst schwer oder besser gesagt gar nicht beschreiben, wenn die betreffende Person den Anime nicht kennt.
Dafür sind die Charaktere jedoch teilweise ziemlich interessant und die Atmosphäre, die rüberkommt, ist einfach hammer !
Warum ? Nunja, es entsteht eine düstere Atmosphäre, welche durch die blassen Farben und Graueffekte, aber auch durch die unerklärlichen Ereignisse unbeschreiblich und fesselnd wirkt.

Erst die letzte Folge, die Bekanntschaft mit nem Regenbogen gemacht hat, klärt uns mehr oder weniger über die Geschehnisse auf und bringt quasi Licht ins Dunkel – oder wenigstens ne Taschenlampe.
Und nun die schlechte Nachricht: leider konnte ich den Anime nirgends mit deutschen Untertiteln finden, d.h. ihr müsst wohl oder übel in den sauren Apfel beißen und euch die Folgen mit englischem Sub angucken (Eng Dub gibt es auch, aber japanisch klingt es eben am besten!).

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Mein Fazit: Eine düstere Atmosphäre, paranormale Ereignisse und eine farblose, trostlose Stadt voller einzigartiger Menschen – wer ein wenig Sinn für ne Mischung aus Mystery und Psychological hat und merkwürdige Handlungen mag, sollte sich diesen Anime unbedingt mal anschauen! <(*__________*)>

Body Transfer

Wie angekündigt schreib ich nun auch über Hentais. Und um den Anfang zu machen, komm ich gleich mal zu einem meiner Favoriten.
Ein Hentai der fast alles bietet und trotz absurder Handlung nicht all zu übertrieben wirkt… ich weiß, klingt unrealistisch. Aber lest selbst.

Die Geschichte dreht sich um den Schüler Kenichi, der zusammen mit 6 Mitschülerinnen und einer Lehrerin nach Schulschluss in der Schule bleibt.
Sie gehören zum Archäologie-Club und wollen ein Artefakt untersuchen, doch dann geschieht etwas eigenartiges. Die Schule wird von einem merkwürdigen Kraftfeld umgeben und die Schüler in ein gleißend helles Licht getaucht.
Als Kenichi wieder zu sich kommt, ist er allein auf dem Schuldach und macht eine erschreckende Entdeckung: er ist im Körper seiner Schulfreundin Yoshimi aka Yoshi-nee.

Zunächst geschockt entdeckt er jedoch bald wie unglaublich sich ein weiblicher Körper anfühlen kann. Schon kurz darauf, als  er erneut in Versuchung gerät, befindet er sich auf einmal im Kraftfeld und steckt plötzlich wieder in seinem alten Körper.
Wie das möglich ist ?
Nun, wie es hentaitypisch nunmal so ist, bewirkt das Kraftfeld, dass die Körper immer wieder getauscht werden, so lange wie die betreffende Person sexuell erregt ist.
Wie es dazu kommt, wie man das Problem lösen kann und was zum Schluss aus allen wird?
Woher soll ich das wissen ? Schauts doch selbst Leute XD

Body Transfer ist einer der wenigen Hentais, die man unzensiert schauen kann – Gott sei dank, die Pixel nerven nämlich. Zudem bietet diese 2teilige OVA fast alles in Sachen Sexpraktiken, so zum Beispiel Felatio oder auch Masturbation.
Body Transfer zählt übrigens zu meinen Favoriten was Hentais betrifft, da abgesehn von diesem Kraftfeld-Dingens, der Hentai ncoh realistisch ist. Damit meine ich es gibt keine megamäßig großen Genitalien, keine Tentakel und das Handeln der Charaktere wirkt noch irgendwo realistisch bzw. nachvollziehbar.
Einziger Makel ist, dass man sich einige Personen hätte sparen können, da die nur 2 mal im Bild auftauchen und wir sie danach nieweider sehen (die sind dann wohl LOST).

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Mein Fazit: Gute Grafik, unzensiert und eine beinahe logische Handlung (BEINAHE), machen diesen Hentai zu einem der besten seines Jahrgangs (2003/2004). Noch dazu sind die Szenen/Stellungen ncoh recht realistisch und es wird nciht all zu sehr übertrieben. (^.^)

Higurashi no Naku Koro ni Kira

„Endlich eine neue Higurashi OVA!
Neue Folgen, die das gute alte Higurashi-Gefühl wieder aufleben lassen und Lust auf mehr machen. Noch dazu wieder mit dem typischen Humor und der Spannung.
JUHU !!“

So, oder so ähnlich haben sich bestimmt viele die neuen OVA-Episoden von Higurashi vorgestellt. Doch leider ist das Ergebnis mehr als enttäuschend.
Denn anstatt spannende neue Folgen serviert zu bekommen, hat man lediglich gefühlte 10.000 Klischees aneinandergereiht und dann das Ganze nur noch mit den Charakteren aus Higurashi belegt.
Traurig – aber wahr !!

In der ersten OVA sehen wir nichts weiter als sämtliche Ecchi-Fanservice Klischees, bei der keine ernstzunehmende Handlung erkennbar ist.
Wir sehen unter anderem Yuri-, Lolicon-, Inzest- und noch viel mehr Anspielungen. Mit dem Ursprung von Higurashi hat das jedoch nichts mehr zu tun.
Auch der Humor bleibt dabei auf der Strecke, den man hat das Gefühl jedes Detail schon in anderen Animes gesehen zu haben.
Lediglich 2-3 Stellen machen Anspielungen auf Higurashi selbst, während der Rest das reinste Chaos ist!

Und auch die Vorschau auf die 2te OVA lässt vermuten, dass es genau dasselbe Spiel sein wird, nur das dann andere Klischees reingenommen werden.
Der Ecchi-Fanservice bleibt erhalten, ansonsten wird n wenig Magical-Girl usw. mit reingenommen.

Ich mag eigentlich Ecchi- und Fanservice-Elemente, weil sie meist den Anime humorvoller gestalten und eigentlich immer gut reinpassen.
Aber eine Serie, die komplett darauf aufgebaut ist, ist eine SCHANDE!!
Erst recht wenn man bedenkt, wie hammergeil Higurashi überhaupt angefangen hat.

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Mein Fazit: Wenn jemand Spannung im tyischen Higurashi-Style erleben will, sollte er lieber die erste Staffel erneut schaun bzw. auch die 2te und evtl. noch die dritte. Aber was Kira betrifft, so kann ich nur eins dazu sagen: FINGER WEG!! (.=__________=.)

Bestandsaufnahme: Hentai

Sicher ist der Begriff Hentai den meisten Leuten nicht ganz unbekannt.
Viele Personen wissen jedoch nicht oder nur teilweise, was es eigentlich bedeutet und was so alles dazugehört. Außerdem wird viel verallgemeinert und es existieren diverse Vorurteile und falsche Auffassungen darüber, durch die Unwissende einen falschen Eindruck erhalten.
Das Ganze entwickelt sich nach und nach zu ’nem Schneeball-Effekt.

Um jedoch diesem Effekt entgegenzuwirken und falsche Tatsachen zu entlarven sowie einen Einblick in das Thema Hentai zu gewähren, werde ich künftig auch zu einigen Hentai-Animes Reviews schreiben.
Wer sich jetzt auf versaute Bilder freut, kann das aber knicken, denn ich werde Bilder zu ’nem Hentai nur posten, wenn diese nicht zu freizügig sind… schließlich muss doch einer an die unverdorbenen Kinder denken ^.-

Doch zunächst einmal eine kleine Beschreibung, was Hentais überhaupt sind bzw. was mit diesem Begriff alles bezeichnet werden kann.

Hentai ist das japanische Wort für „pervers“ und wird  hauptsächlich für harte pornographische Mangas und Animes verwendet, d.h. es sind sowohl die Geschlechts-organe, als auch der Koitus zu sehen. Oftmals aber zensiert (was ich persönlich bei FSK 18 merkwürdig finde) und der Härtegrad ist von Hentai zu Hentai unterschiedlich.
Hauptsächliche Merkmale eines Hentai sind u.a. dass die Personen gezeichnet und nicht echt sind, und dass dadurch viele Stellungen, Handlungen und andere gezeigte Funktionen in der Realität nicht umzusetzen sind.
Es gibt jedoch nicht nur Animes und Mangas, sondern auch Hentai-Doujinshis und Ero-games (kurz: êroge). Oftmals sind also die gezeigten Hentais, eine Anime-Umsetzung von den Spielen.

Das Wort Hentai kann man übrigens als Verb, Adjektiv und Substantiv benutzen.
Wenn ihr also mal in irgendeinem Anime die Worte „kono Hentai!“ hört, wird es als Subtantiv verwendet und heißt übersetzt so viel wie „Du Peversling!“. Demzufolge übersetzt man Hentai u.a. mit pervers, versaut, verdorben oder lüstern, wenn man es als Adjektiv verwendet. Verwendet man es als Verb, so ist damit gemeint Sex zu haben bzw. versaute Dinge zu tun.

Doch genug fachgesimpelt, zurück zum Kern der Sache.
Leider werden fälschlicherweise Animes von vielen Unwissenden mit Hentais gleichgesetzt und umgekehrt. Wenn man einen Blick in die Anime-Abteilung in einem Elektrofachmarkt wirft, scheint dies auch nicht ganz unbegründet, denn mehrere Hentais sind in Deutschland erhältlich (der deutsche Dub klingt aber meist grauenvoll im Vergleich zum Original).
Das liegt jedoch daran, dass wenn einige Publisher die Lizens für einen Anime haben wollen, sie gezwungen sind ebenfalls die Lizensen für andere Animes zu übernehmen (das hier jetzt zu vertiefen würde allerdings den Rahmen sprengen).

In Wahrheit jedoch machen die Hentais gerade einmal 5 bis 10% der produzierten Animes aus und sind zudem meist auch in andere Genres mit einzuordnen.
Es gibt verschiedene Arten von Hentais, was die Darstellung des Koitus betrifft:
da hätten wir Hentais, in denen fast ununterbrochen nur gevögelt wird auf jede erdenkliche Art und Weise; dann gibt es welche, bei denen es zwar viele verschiedene, aber dafür auch nur recht kurze Sexszenen zu sehen gibt; dann gibt es welche, bei denen eine ernste Handlung verfolgt wird, die im Vordergrund steht – teils mit vielen, teils mit wenigen Sexszenen… (das sind jedoch nur Beispiele, die nicht immer zutreffen müssen, es aber meistens tun).

In der Regel ist ein Hentai 20-30 min lang und hat wenige Folgen – im Schnitt 2-6 (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Ich persönlich mag Hentais, was jedoch nicht meinem Geschlecht geschuldet ist, sondern der Tatsache, dass Hentais für mich einfach mit dazugehören. Man kann nunmal nicht über sämtliche Animes sprechen/schreiben, ohne dabei Hentais zu berücksichtigen.
Was ich übrigens nicht ausstehn kann, ist es wenn Leute, die eigentlich überhaupt keine Ahnung davon haben, solche speziellen Animes von Grund auf als widerwärtige Schöpfung abstempeln und nichts davon wissen wolln – übrigens ein weiterer Grund, weshalb ich dazu Reviews schreibe.

Wer also über Hentais spricht/schreibt, sollte sich erstmal einige davon ansehen und sich ein Bild davon machen, ehe er oder sie es verdammt.
In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen meiner Reviews, und vlt. beschließt der ein oder andere, sich diesem Thema zu öffnen.

Ip Man Zero

Der letzte teil der Zeitreise innerhalb Chinas, besser gesagt in die Biographie eines außergewöhnlichen Mannes: Ip Man.
Der letzte Teil der Trilogie ist allerdings ein Prequel und spielt noch vor dem ersten Teil. Dieser Film widmet sich der Jugend Ip Mans und zeigt, wie er zum Kung-Fu Meister geworden ist.

Wir befinden uns in China, Stadt Foshan, Jahr 1905.
Der junge Ip Man wird zusammen mit seinem Bruder Ip Tin-Chi in der Kampfsport- schule des Chan Wah-Shun aufgenommen und lernt fortan Wing-Tsun.
Schon von Anfang an ist klar, dass er großes Talent hat und einmal ein starker Kämpfer werden wird. Er trainiert bei jeder Gelegenheit und macht rasante Fortschritte.
Jedoch stirbt Wah-Shun und sein Kollege Chung-So übernimmt die Schule.

Einige Jahre später zieht ip Man nach Hongkong, um dort zu studieren.
Doch schon kurz nachdem er nach Hongkong gezogen ist, lernt er Leung-Bik kennen, der ihm hilft, sein Wing-Tsun zu verbessern und so stärker zu werden. Auch wenn das Training unter Leung wesentlich härter ist als erwartet.
Nach seinem Studium kehrt Ip nach Foshan zurück, wo er auch gleich seine neuen Fähigkeiten demonstriert.

Chung-So ist davon jedoch wenig begeistert und droht damit, Ip aus der schule zu werfen.
Doch das eigentliche Problem soll erst noch auf ihn zukommen, indem ihm alles abverlangt wird, was er je gelernt hat und in dem er alles aufs Spiel setzen muss.

Ip Man Zero ist ein Klasse Prequel und vollendet die Trilogie mit einem Spektakel, das seinen Vorgängern in ncihts nachsteht.
Allerdings schlüpft diesmal nicht Donnie Yen, sondern Dennis To in die Hauptrolle, womit sich vielleicht nciht jeder anfreunden kann.
Aber der neue Ip macht seine Rolle eigentlich ganz gut und scheint wie für diese geschaffen worden zu sein.

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Mein Fazit: Wem Teil 1 und 2 gefällt, darf auf diesen nciht verzichten! <(*__________*)>

Ip Man 2

Wie in meinem letzten Beitrag versprochen, geht unsere kleine Zeitreise im Bezug auf das Leben eines bestimmten mannes nun weiter.
Hierzu verlassen wir jedoch das China der Vorkriegszeit und unternehmen einen Sprung nach vorn.

Nach seinem Kampf mit dem Oberbefehlshaber der japanischen Streitkräfte gelingt es dem verwundeten Ip Man aus der Stadt Foshan zu entkommen. So gelangt er 1949 nach Hongkong.
Jedoch haben er und seine Familie nachwievor nur wenig Geld und müssen sich irgendwie durchschlagen. Und vor allem jetzt, da seine Frau schwanger ist, kann nur er arbeiten und versuchen, ihr Leben zu finanzieren.

Ip Man beschließt, eine Kung-Fu-Schule zu eröffnen, um somit seine Kampfkunst zu lehren und Geld zu verdienen. Jedoch läuft nicht alles optimal und er wartet auf Schüler.
Als er dann allerdings endlich mehrere Schüler hat, gerät er auch schon in neue Schwierigkeiten.
So begegnet er einigen alten Freunden, von denen es jedoch nicht allen gut geht und der mächtige Meister Hung stellt Ip Man eine Prüfung, um das Recht zu gewinnen, eine Kampfschule zu leiten.

Doch es gibt noch andere Probleme, denn einige Briten, die inzwischen auch vermehrt in dieser Stadt vorkommen – besonders der Weltschwergewichtsmeister „Twister“ – erniedrigen die Chinesen in vielerlei Hinsichten.
Und so steigt Ip Man ein weiteres Mal in den Ring, um die Ehre des chinesischen Volkes zu wahren.

Ip Man 2 ist mindestens genauso furios wie sein Vorgänger.
Beide Filme zeichnen sich aus durch sehr gutes Schauspiel, beeindruckende Choreo-graphien und eine fesselnde Handlung.
Der zweite Teil der Ip-Man-Trilogie ist zwar nicht ganz so emotional wie der erste, aber dafür hat er jedoch mehr spektakuläre Kämpfe zu bieten.
Wem der erste Teil gefallen hat, sollte sich diesen also lieber nicht entgehen lassen!

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Mein Fazit: Ring frei für Runde 2! <(*__________*)>

Ip Man

Heute machen wir eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit, genauer gesagt ins China der Vorkriegszeit. Denn dort lebte ein talentierter Kung-Fu-Meister, der zudem noch der Meister von Kampfsport-Legende Bruce Lee war.
Er machte seine Kampfkunst binnen weniger Jahre über den ganzen Globus bekannt.
Der Name dieses Mannes war Ip Man.

China vor Ausbruch des 2ten WK.
Der junge Kung-Fu-Meister Ip Man lebt in der Stadt Foshan ein friedliches, sorgenfreies Leben. er ist äußerst berühmt, denn er gilt als stärkster Kung-Fu-Kämpfer in der Stadt.
Zusammen mit seiner Familie genießt er sein Leben in vollen Zügen.
Alles scheint perfekt zu sein, und nichts könnte daran wohl etwas ändern.

Doch als der 2.WK über China hereinbricht und die Japaner die Stadt übernehmen, wendet sich das Blatt. Das Haus von Ip Man würd eingenommen und dient den Japanischen Soldaten fortan als Lager.
Ip Man ist gezwungen mit seiner Familie zu flüchten und sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Zum glück hat er freunde, die ihn nach Kräften unterstützen.
Nichtsdestotrotz leben alle Menschen in Foshan in Armut und viele haben familienangehörige Verloren – es herrscht Mutlosigkeit und es bleibt den  Bewohnern nichts anderes übrig, als den japanischen Einheiten Gehorsam zu leisten.

Der Oberbefehlshaber der Japaner interessiert sich jedoch für die chinesische Kampfkunst, und so veranstaltet er Kämpfe zwischen japanischen Karatekämpfern und chinesichen Kung-Fu-Kämpfern. Der Preis pro Sieg: ein Sack Reis – und somit Hoffnung auf Überleben.
Ip Man hält von Anfang an nicht viel von dieser Veranstaltung und hält sich bedeckt.
Als jedoch einer seiner Freunde direkt vor seinen Augen erschossen und seine Frau bedroht wird, sagt er den japanern den Kampf an!
Doch wie hoch stehen seine Chancen zu gewinnen ?

Ip Man ist ein beeindruckender, epischer Film, der die Biographie eines einzigartigen Mannes auf spektakuläre Weise präsentiert.
Der Film bietet alles: Humor, Action und Emotionen und ist somit nicht nur für Kampfsport-Fans ein Muss! Wer etwas von Filmen versteht, sollte diesen hier nicht ignoriern.
Zu Ip Man gibt es übrigens eine Fortsetzung – Ip Man 2 – und ein Prequel – Ip Man Zero – welche somit eine atemberaubende Trilogie formen.
Zu den beiden anderen Teilen werden demnächst noch Blog-Einträge folgen.

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Mein Fazit: So macht Geschichte Spaß! Einfach ansehen und genießen! <(*__________*)>

Lucky Star

Wie wir alle wissen, werden im Schulalltag viele Gespräche über alle möglichen Themen geführt, und nicht immer müssen diese Konversationen auch einen Sinn ergeben.
Irgendwann driftet man im Gespräch soweit vom Thema ab, dass es schon beinahe ins Lächerliche geht.
Der Anime, den ich euch heute vorstelle, beschäftigt sich genau mit dieser Art von Gesprächen – Lucky Star.

Der Anime dreht sich zunächst um 4 beste Freundinnen: die schokoladenliebende, animesüchtige Konata; die herzensgute, immer fröhliche Miyuki; die leicht reizbare, doch immer den Überblick behaltende Kagami; und ihre Zwillingsschwester – die träumerische, leicht tollpatschige Tsukasa.

Wir begleiten diese 4 Mädchen durch ihr tägliches Leben.
Wie sie Spaß in der Schule haben, sich treffen und gemeinsam etwas unternehmen, zusammen essen usw.
Dabei entsteht immer wieder allerhand Gesprächsstoff, der jedoch nicht immer einen Sinn ergeben muss. So wird schon in der ersten Folge ca. 10 min lang darüber diskutiert, von welcher seite man ein Schokohörnchen essen sollte und warum.
Außerdem geraten Konata und Kagami häufig aneinander, da Konata sich stets von ihrer Otaku-seite zeigt, was kagami nicht im geringsten gutheißt.

Was diese 4 so erleben und worüber sie sich unterhalten, ist recht lustig und es werden auch einige Animes parodiert.
Im späteren Verlauf der Serie, kommen dann noch weitere 6 Mädchen hinzu, die zusammen mit den Hauptpersonen näher beleuchtet werden und alle auf ihre eigene Art schräg sind. das Ganze ergibt dann eine grandiose Mischung aus 10 Mädchen, die alle ihre eigene macke haben, wodurch ihre Gespräche ncoh lustiger werden und noch mehr vom eigentlichen thema abkommen.

Zusätzlich zum Anime gibt es übrigens noch eine 42-minütige OVA, in der noch einmal viel parodiert wird, und die vom humor der serie in Nichts nachsteht.

Insgesamt betrachtet ist Lucky Star somit ein witziger Anime, der von seiner Themenvielfalt profitiert und viele Animes und Klischees aufs Korn nimmt.
Dadurch erleben wir 24 Folgen geballte Gespräche.
Doch genau durch die vielen Dialoge wird der Anime einzigartig und genial.

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Mein Fazit: Wer sich diesen Anime nicht ansieht, ist selbst schuld, wenn er etwas verpasst. Es lohnt sich auf jeden Fall, die Serie anzuschaun. <(*__________*)>

Ro-Kyu-Bu!

„Wir begrüßen uns alle mit einem kräftigem Sport-“
„-FREI!“
So oder so ähnlich werden bestimmt noch so einige den Beginn des Sportunterrichts an der Grundschule im Gedächtnis haben. Sicher waren einige auch schon damals in einem Sportverein oder zumindest an einem Ballsport interessiert.
Sollte dies der Fall sein, dann ist folgender Anime die goldrichtige Entscheidung!

Subaru Hasegawa ist ein junger, sportlicher Schüler und tritt schon am ersten Tag an der Nanashiba High School dem Basketball-Club bei. Scließlich liebt er diesen Sport über Alles!
Doch leider wird der basketball-Club für dieses Schuljahr geschlossen.
Zunächst frustriert, wird er dann auch noch von seiner Verwandten durch einen Trick dazu gebracht, eine Basketballmannschaft zu trainieren. Eigentlich wollte er dem nie zustimmen, vor allem da es sich dabei um Grundschulmädchen handelt und er Angst hat, für einen Lolicon gehalten zu werden.

Diese Sorge ist auch nicht ganz unberechtigt, denn kaum dass Subaru die Tür öffnet, begrüßen ihn seine 5 neuen Schützlinge im Maid-Kostüm mit einem „Willkommen zurück, Meister!“
Anfangs noch widerwillig, trainiert Subaru die kleinen Mädchen, von denen die meisten jedoch noch nihct einmal die Regeln kennen. Er will deswegen auch schon fast verzweifeln, doch ein Mädchen erregt bei ihm besondere Aufmerksamkeit.
Ihr Name ist Tomoka Minato (Bild) und sie ist sowohl begeistert von Basketball, als auch ein äußerst talentiertes Mädchen.

Zudem erfährt Subaru noch, dass die Mädchen mit den Jungs eine Wette haben, bei der es ums Training geht. Sollten die Jungs gewinnen, dürfen die Mädchen zukünftig nicht mehr die Sporthalle benutzen, was das Aus für ihren Club bedeuten würde.
Subaru willigt ein, sie für dieses Spiel zu trainieren, doch da die Mädchen ihren Subaru lieben, wollen sie ihn natürlich noch länger als Trainer haben.

Wie sich Subaru entscheiden wird und welche Konsequenzen seine Entscheidung mit sich bringt, erfahrt ihr am besten selbst.
Doch was Subaru am meisten besorgt ist, dass jemand von seinem Geheimnis, Trainer einer Grundschul-Mädchenmannschaft zu sein erfährt und sein Ruf dadurch ruiniert wird, schließlich gerät er hin und wieder in Situationen, in denen er unfreiwillig den Mädchen näher kommt, als er eigentlich sollte.

Daraus kann man bereits schließen, dass Ro-Kyu-Bu! viele Loliconmomente und -witze beinhaltet, und dadurch recht komisch wird. Man könnte sagen, dass dieser Anime eine Kreuzung aus Kodomo no Jikan und einem Sportanime ist.
Doch wer jetzt glaubt, dass dieser Anime nur aus Loli-ecchi und Humor besteht, der irrt, denn jedes dieser 5 Mädchen hat ihre eigene individuelle Persönlichkeit, sowie ihre Ängste und Träume.
Leider Gottes hat dieser momentan laufende Anime nur 12 Folgen T____T
Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt udn vlt gibt es ja eine weitere Staffel (wäre jedenfalls wünschenswert).

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Mein Fazit: Ein schöner, lustiger Anime mit toller Grafik, passenden Op- und ED-Songs und sehr interessant, da schließlich einige heikle Themen angesprochen werden. Auf jden fall sehenswert ! <(*__________*)>

DearS

Wer glaubt heutzutage denn noch, dass Außerirdische schleimige Monster sind, welchen man nicht zu nahe kommen sollte ?
Und wer würde wohl eine Verschwörung vermuten, bei scheinbar firedlichen Wesen dieser Art ?
Der heutige Anime beweist jedenfalls, dass Außerirdische sehr schön anzusehen sind und die Verschwörungstheoretiker einen Griff ins Leere wagen, sollten sie diese verdächtigen.

Vor etwa einem Jahr ist ein UFO abgestürzt.
In diesem Raumschiff wurden 150 Außerirdische Wesen entdeckt, welche aufgrund ihrer freundlichen Art und schnellen Anpassungsgabe „DearS“ genannt werden.
Die meisten von ihnen sind schöne Mädchen/Frauen und kommen deshalb bei den Männern gut an (Wen wunderts? ^.-). Doch es gibt auch Jungen/Männer.
Die „DearS“ werden schnell beliebt und leben sich gut ein. Man respektiert sie.
Doch was niemand weiß ist, dass die „DearS“ ein Volk von Sklaven sind.

Takeya Ikuhara wohnt in der Stadt, in der vor einem jahr das UFO abgestürzt ist.
Doch während alle anderen Bewohner der Stadt die „DearS“ mögen, ist er weiterhin misstrauisch und empfindet diese Wesen als Bedrohung.
Er weiß zu diesem Zeitpunkt jedoch noch nicht, dass sich dies Alles bald ändern soll.

Eines Tages findet er nähmlich auf seinem Weg nach Hause ein Mädchen, das nur mit einem Mantel bekleidet ist.
Als ihn die geheimnisvolle Schönheit anschließend noch einen Kuss aufdrückt, ist er erst recht verwirrt. Doch er hat keine Zeit darüber nachzudenken, denn das ominöse, nackte Mädchen verliert das Bewusstsein und er nimmt sie mit zu sich in die Wohnung.

Er findet heraus, dass das Mädchen eine „DearS“ ist und gibt ihr den namen Ren.
Er hat zudem keinerlei Vertrauen zu ihr, doch da er keine andere wahl hat, lässt er sie bei sich wohnen.
Es fällt ihm von nun an schwer, sein gewöhnliches Leben fortzuführen, denn niemand soll wissen, dass Takeya eine „DearS“ beherbergt, die sich zu allem Überfluss auch noch voller Stolz als seine „Sklavin“ bezeichnet und bereit ist, Alles für ihn zu tun.

Doch wie soll er so ein Geheimnis sicher bewahren können, vor allem, wenn seine Kindheitsfreundin Neneko bei ihm ein und aus geht, wann es ihr passt ?
Die Sache verschärft sich noch, als weitere „DearS“ in seiner Schule auftauchen und Ren scheinbar aus dem Verkehr gezogen werden soll.

DearS ist ein fabelhafter Anime, der viel bietet und wenig falsch macht.
Die Charaktere sind individuell und passieren die ein oder anderen Missgeschicke, welche einem Bauchschmerzen bereiten können (vor Lachen).
Ich persönlich hab mich schon bei der ersten Folge an so manchen Stellen weggeschmissen, weil das Timing einfach zu perfekt war XD
Opening und Ending passen jedenfalls perfekt zur Serie und SOGAR DIE DEUTSCHE SYNCHRO IST GELUNGEN, und das erlebt man ja nun wirklich sehr selten.
Wer also gern lacht und trotzdem ein wenig Ernst erleben möchte, sollte nicht lang überlegen, sondern sich den Anime einfach reinziehn.

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Mein Fazit: Entspannt eure Lachmuskeln, wenn möglich, und genießt es ! <(*__________*)>