Wie in meinem letzten Beitrag versprochen, geht unsere kleine Zeitreise im Bezug auf das Leben eines bestimmten mannes nun weiter.
Hierzu verlassen wir jedoch das China der Vorkriegszeit und unternehmen einen Sprung nach vorn.

Nach seinem Kampf mit dem Oberbefehlshaber der japanischen Streitkräfte gelingt es dem verwundeten Ip Man aus der Stadt Foshan zu entkommen. So gelangt er 1949 nach Hongkong.
Jedoch haben er und seine Familie nachwievor nur wenig Geld und müssen sich irgendwie durchschlagen. Und vor allem jetzt, da seine Frau schwanger ist, kann nur er arbeiten und versuchen, ihr Leben zu finanzieren.

Ip Man beschließt, eine Kung-Fu-Schule zu eröffnen, um somit seine Kampfkunst zu lehren und Geld zu verdienen. Jedoch läuft nicht alles optimal und er wartet auf Schüler.
Als er dann allerdings endlich mehrere Schüler hat, gerät er auch schon in neue Schwierigkeiten.
So begegnet er einigen alten Freunden, von denen es jedoch nicht allen gut geht und der mächtige Meister Hung stellt Ip Man eine Prüfung, um das Recht zu gewinnen, eine Kampfschule zu leiten.

Doch es gibt noch andere Probleme, denn einige Briten, die inzwischen auch vermehrt in dieser Stadt vorkommen – besonders der Weltschwergewichtsmeister „Twister“ – erniedrigen die Chinesen in vielerlei Hinsichten.
Und so steigt Ip Man ein weiteres Mal in den Ring, um die Ehre des chinesischen Volkes zu wahren.

Ip Man 2 ist mindestens genauso furios wie sein Vorgänger.
Beide Filme zeichnen sich aus durch sehr gutes Schauspiel, beeindruckende Choreo-graphien und eine fesselnde Handlung.
Der zweite Teil der Ip-Man-Trilogie ist zwar nicht ganz so emotional wie der erste, aber dafür hat er jedoch mehr spektakuläre Kämpfe zu bieten.
Wem der erste Teil gefallen hat, sollte sich diesen also lieber nicht entgehen lassen!

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Mein Fazit: Ring frei für Runde 2! <(*__________*)>