Auch wenn es viele bereits wissen, so sage ich es trotzdem nochmal ausdrücklich: Die Projekte von TYPE MOON sind einfach einsame Spitzenklasse und suchen ihresgleichen!
Bestes Beispiel um diese Tatsache nochmals zu bestätigen, ist die Anime-Spielfilmreihe Kara no Kyoukai bzw. the Garden of sinners, welche uns in 7 Teilen ein grandioses Meisterwerk präsentiert.

Bei dieser Filmreihe stehen vor allem 2 Personen im Vordergrund, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten – Mikiya Kokutou und Shiki Ryougi.
Während Mikiya jedoch ein ganz gewöhnlicher junger Mann ist, der die Verkörperung des Begriffs „naiver Pazifist“ ist, ist Shiki jedoch eine junge Frau mit gespaltener Persönlichkeit – einer männlichen und einer weiblichen Shiki.

In ihrem männlichen Stadium ist Shiki eine stille Person, ein einsamer Wolf, der niemanden braucht und niemanden will. Ihre weibliche Seite ist ebenfalls ziemlich schweigsam, jedoch mit stärkeren Gefühlen, die sie nur nicht zeigt. Somit besitzt sie den gewissen kühlen Charme einer Kuudere.
Doch eine ihrer Persönlichkeiten scheint den Drang zu Morden in sich zu tragen – nur welcher Teil ?

Mikiya ist als er Shiki kennenlernt ein normaler Oberschüler, der jedoch damals wie heute stets an das Gute im Menschen glaubt und keiner Fliege etwas zu Leide tun könnte.
Schon seit ihrer ersten Begegnung sucht Mikiya ständig ihre Nähe und unterstützt sie wo er nur kann.

Jedoch finden zur selben Zeit mehrere Morde statt, die von mal zu Mal immer grausamer werden. Niemand weiß, wer der Täter sein könnte. Doch ihrem Verhalten nach zu urteilen, scheint Shiki etwas mit der Sache zu tun zu haben, was sie auch Mikiya direkt ins Gesicht sagt. Naiv und herzensgut wie er aber nunmal ist, ist er fest von Shikis Unschuld überzeugt.
Es kommt zu einem Zwischenfall und Shiki liegt 2 Jahre lang im Koma.

Als sie erwacht, ist eine ihrer Hälften gestorben und sie kann mit ihren Augen die Todeslinien von jedem sehen, wodurch sie in der Lage ist, alles und jeden mit nur einem einfachen Messer zu beseitigen.
Von nun an arbeitet sie zusammen mit Mikiya für Touko Aozaki, welche magische Kräfte besitzt und sowas wie ein Detektivbüro leitet, in dem übernatürliche Vorfälle auf der Tagesordnung stehen.
Was werden Shiki und Mikiya wohl alles erwarten ?

Kara no Kyoukai besitzt eine hammergeile plastische Grafik, deren Markenzeichen Schönheit ist und teilweise unheimlich Real vorkommt.
Zudem ist die Geschichte spannend und fesselnd erzählt und die Charaktere interessant dargestellt.
Jedoch sollte man gut auf die Jahreszahlen der einzelnen Filme achten, da auch hier wieder viele chronologische Sprünge gemacht werden. Davon sollte man sich aber nicht abhalten lassen, diese einzigartige Filmreihe zu sehen und zu bestaunen.

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Mein Fazit: Geniale Optik, genialer Sound, geniale Story, … – oder kurz: ein Meisterwerk! <(*__________*)>