Sicher wissen viele, dass ein Film zu einem Anime nicht unbedingt mit der Serie übereinstimmen muss bzw. einen anderen Verlauf nimmt.
So ist es auch mit Fate/stay night: Unlimited Blade Works, welcher zwar den Kern der Serie beinhaltet, aber dann eine komplett andere Wendung nimmt.

In den ersten Minuten des Films werden nochmals die ersten Folgen der Serie zusammen-gefasst und verschaffen so noch einmal einen kurzen Überblick über den Protagonisten Emiya Shirou, der in den Krieg um den heiligen Gral verwickelt wird.
Hier ist bereits zu loben, dass die Szenen nicht einfach nur übernommen, sondern nochmal in verbesserter Grafik inszeniert wurden.
Bei dieser kleinen Zusammenfassung stimmt natürlich nicht alles zu 100% mit der Serie überein, was aber nicht weiter schlimm ist, da schließlich die gesamte Geschichte verändert wurde.

So fixiert sich dieser Film mehr auf Archer und Tohsaka Rin.
Während Archer in diesem Film quasi sein eigenes Ding dreht, werden zugleich die Rätsel um seine Person nach und nach gelöst und der ein oder andere dürfte dabei ziemlich überrascht sein.
Was Rin betrifft, so wird ihre Beziehung zu Shirou mehr hervorgehoben, während Shirou zwar immer noch sein „Trace: on“ verwendet, aber im Unterschied zur Serie diesmal wesentlich cooler und stärker rüberkommt.
Saber spielt hierbei eher die Nebenrolle und auch Illya rückt ziemlich in den Hintergrund.

Dafür werden jedoch Caster und Shinji ein klein wenig näher beleuchtet… zumindest sind ihre Auftritte länger und anders als in der Serie – mal wieder.
Gilgamesh ist allerdings nach wie vor der Endgegner geblieben, auch wenn er diesmal nicht in Saber „verliebt“ ist, sondern mehr nach dem Heiligen Gral strebt.

Insgesamt also ein paar kleine und ein paar riesige Veränderungen – aber ich will mal nicht zu viel verraten. Nur so viel – es lohnt sich, diesen Film zu schauen und zu genießen.
Selbst wenn man die Serie nicht gesehen hat und sich vlt. etwas schwer tut, kann man doch ganz gut nen Überblick bekommen.
Aber seien wir mal ehrlich: Wozu muss man denn alles wissen ? Es reicht schließlich aus, so nen geilen Anime sehen zu dürfen !
Zudem ist der Film ein weiterer Beweis dafür, dass Animes zu den größten Kunstwerken gehören – Grafik, Sound, Stimmen, Atmosphäre: ein Traum!

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Mein Fazit: Anstatt euch noch mehr nen Knopf an die Backe zu schreiben, seht doch einfach selbst und überzeugt euch von diesem Meisterwerk. <(*__________*)>