Monat: November 2011

Floating Material

Jeder weiß, dass es bestimmte Tabus gibt, die nicht gebrochen werden dürfen, sei es aus moralischen oder gesellschaftlichen Gründen.
Diese Tabus zu brechen, bedeutet Gefahr, denn jemand könnte dahinter kommen.
Das diese Entwicklung jedoch nicht zwingend negativ sein muss, zeigt folgender Hentai.

Shun ist ein freundlicher und zugleich der einzige männliche Lehrer an der Kyoukasen Mädchen Schule. Jedoch hat er ein Geheimnis, von dem niemand wissen darf.
Er führt eine Beziehung zu einer seiner Schülerinnen – Ibu Kirisaki.

Die beiden lieben sich sher und versuchen ihre Beziehung so gut es geht geheimzuhalten, was angesichts ihrer teilweise häufigen körperlichen Liebeleien gar nciht mal so einfach ist.
Dennoch versuchen sie so gut es geht, sich nichts anmerken zu lassen und eine gewöhnliche Lehrer-Schüler-Beziehung vorzutäuschen.

Was die beiden jedoch nicht ahnen ist, dass Himari Uesato – Ibus beste Freundin – von der heimlichen Liebe und den zahlreichen Liebesakten bescheid weiß.
Und nicht nur das, sie ist ihrerseits ebenfalls in Shun verliebt und versucht ihn mit Hilfe eines heimlich aufgenommenen Fotos zu erpressen.
Wie wird sich Shun entscheiden und welche Folgen werden daraus entstehen ?

Floating Material ist ein sehr gut gelungener Hentai, da er ein Tabuthema anspricht und es zugleich realistisch darstellt. So gesehen ist die Geschichte durchaus nachvollziehbar.
Ebenfalls positiv ist, dass der Hentai auch in sexueller Hinsicht realistisch ist.
Wer noch Hentai-Neuling ist und noch einige Vorurteile hat, sollte sich also diesen hier anschauen, denn hier steht die Liebe im Vordergrund – die selbstverständlich auch gern körperlichh ausgelebt wird.
Animation, Ton und Synchro lassen keine bzw. nur sehr kleine Wünsche offen und es wäre schön, wenn mehrere solch guter Hentais den Weg nach Deutschland finden würden (finde Ich zumindest).

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Mein Fazit: Für gerade einmal 2 Folgen, was jedoch üblich ist, wird einem hier eine gute, realistische Geschichte geboten, die sich einem interessantem Thema zuwendet und schöne Szenen des Liebesakts darstellt. (^.^)

Kurokami

Es heißt, dass es von jedem Menschen mindestens einen weiteren gibt, der exakt gleich aussieht – ein Doppelgänger sozusagen. Ob man an diese Theorie glaubt oder nicht, sei mal dahingestellt.
Tatsache ist jedoch, dass es bei der stetig wachsenden Weltbevölkerung gar nicht mal so unwahrscheinlich ist, dass diese Theorie der Wahrheit entspricht.
Was diese Theorie betrifft, so bietet folgender Anime einen interessanten, kreativen – und zugleich auch etwas komplizierten – Ansatz.

Keita Ibuki ist ein gewöhnlicher Schüler, der eines Tages als er sich seine Lieblingsramen holen will, auf ein süßes und ebenso energiegeladenes Mädchen trifft. Und großzügig wie er eben ist, spendiert er ihr auch gleich ein Ramen.
Er schenkt ihr abgesehn davon jedoch keine Beachtung, bis er sieht, wie besagtes Mädchen nur kurze Zeit später einen Typen verprügelt mit einer Kraft, die die eines normalen Mädchens übersteigt.
Ihr Name ist Kuro und sie selbst bezeichnet sich als Mototsumitama, deren Aufgabe es ist, den Terra-Fluss zu beschützen.

Was das ist ?
Terra ist die Lebensenergie, die jeweils von 3 Personen ausgeht. Eine dieser Personen ist das Original, während die anderen beiden dessen Kopien sind. Trifft eine Kopie auf ihr Original, so wird diese Kopie unweigerlich nach kurzer Zeit sterben – das ganze nennt sich „Doppeliner System“.

Keita glaubt dem ganzen zunächst nciht, auch wenn er darüber nachdenkt, da seine Mutter ebenfalls gestorben ist, kurz nachdem sie einer Frau begegnete, die exakt gleich aussah.
Als dann auch noch eine bekannte von ihm – ein kleines süßes Mädchen – erzählt, dass sie ihrer Doppelgängerin begegnet sei und kurz darauf in einem Unfall direkt vor seinen Augen stirbt, ist er verzweifelt.

Doch als wäre dies nicht genug, wird sein Leben durch die Nähe zu Kuro weiterhin negativ beeinflusst.
Keita wird so gut wie getötet, doch Kuro rettet ihn durch einen Vertrag das Leben. Aber durch diesen Vertrag, ist er nun an Kuro gebunden und auf ihre Nähe angewiesen.
Von jetzt an müssen sie sich zahlreichen Gegnern stellen, den jemand plant durch das Doppeliner System zu mehr und mehr Macht zu gelangen.
Doch ist Keita, der ja selbst nur ein Doppelgänger ist, dem Ganzen auch gewachsen ?

Kurokami oder auch Black God, Dark God oder auch Kurogami genannt, ist ein Anime mit relativ viel Action, einer leicht komplizierten Handlung (ich hoffe bei dem System blickt jetzt jeder durch) und einer charismatischen bzw. einprägsamen Hauptperson.
In 23 Folgen wird eine doch recht umfassende Geschichte erzählt, die versucht Spannung zu erzeugen.
Eigentlich ist es ja auch spannend, nur leider verlaufen die Kämpfe fast immer nach dem gleichen Prinzip. Das soll heißen: unsere beiden Hauptpersonen gewinnen zwar nicht immer, aber trotzdem kann man meist schon vorhersagen, wie die ganze Sache ausgehen wird (ist aber halb so wild).

Positiv anzumerken ist jedoch, dass die richtige Spannung und Action erst viel später erzeugt wird – ca. nach der Hälfte des Animes, denn dann kommt hinter vielen Dingen die Wahrheit ans Licht, und die bietet im Finale ein ganz schönes Spektakel.
So gesehn zündet der Anime ein wenig spät, aber ist dennoch in vielen Hinsichten ziemlich super geworden und bietet auf jeden Fall Unterhaltung.

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Mein Fazit: Ein komplexes System verpackt in Action, einem süßen Mädchen udn einer Prise Humor. Hier kann man im Prinzip nichts falsch machen, auch wenn wie bei jedem Anime, der eigene Geschmack eine gewisse Rolle spielt. <(^.^)>

Mirai Nikki

„Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.“ Albert Einstein.
„Dir kann passieren, was will. Es gibt immer einen, der es kommen sah.“ Fernandel.
Es gibt noch unzählige weitere solcher Weisheiten und Sprüche, die man Anhand des folgenden Animes bzw. Mangas bestätigen kann.

Yukiteru Amano ist ein gewöhnlicher Schüler, der den ganzen Tag nichts anderes tut, als permanent in sein Handy-Tagebuch zu schreiben, was gerade um ihn herum passiert.
Daraus ergibt sich auch, dass er ein nicht existentes Sozialleben hat, von Freunden ganz zu schweigen.
Freunde hat er nämlich nur in seiner Fantasie. Diese Freunde sind ein kleines Mädchen namens Mur Mur und der Gott über Raum und zeit – Deus Ex Machina.
Eines Tages bekommt Yukiteru von seinem Götterfreund ein besonderes Geschek, denn von nun an kann er in seinem Tagebuch zukünftige Ereignisse lesen.

Zunächst noch etwas verwirrt, beginnt Yukiteru jedoch schon nach kurzer Zeit, sein neues Tagebuch zu seinem Vorteil zu nutzen. Er wird selbstbewusster und sicherer.
Allerdings gibt es ein Mädchen in seiner Klasse, das vor ihm auftaucht, kurz nachdem ihm sein Tagebuch den eigenen Tod vorraussagt.
In Panik rennt er davon und versuhct seiner Klassenkameradin – Yuno Gasai – zu entkommen, um so sein leben zu retten. Jedoch scheitert seine Flucht in einem Fahrstuhl und er ist Yuno ausgeliefert. Yunkiteru hat bereits fast mit seinem Leben abgeschlossen, als plötzlich etwas unerwartetes passiert.

Seine Verfolgerin Yuno küsst ihn. Es stellt sich heraus, dass sie total verknallt in ihn ist. Ihr Tagebuch dreht sich nur um ihn und wird klar, dass sie seine Stalkerin ist.
Allerdings versucht sie nicht ihn umzubringen – im Gegenteil, sie rettet ihm das Leben und unterstützt ihn so gut sie kann.

Nach kurzer Zeit erfährt Yukki, dass sein Götterfreund keineswegs nur imeginär ist.
Er veranstaltet ein Spiel auf Leben und Tod. Es gibt insgesamt 12 Teilnehmer und der Sieger bekommt die Ehre, der neue Gott über Raum und zeit zu werden.
Dafür muss man dem Tod der anderen Tagebuchbesitzer jedoch ein wenig nachhelfen.
Yukki befindet sich nun mitten im Getümmel und wird bald zur Zielscheibe, während seine durchgedrehte Stalkerin bereit ist, jeden zu töten, der ihm Schaden zufügen will.
Hin und hergerissen muss Yukki nun entscheiden, wer Freund und wer Feind ist.

Nach so langer Zeit des wartens ist Mirai Nikki nun endlich in Deutschland als Manga und in Japan als Anime erschienen. Unter Insidern ist Mirai Nikki schon längst ein Kult und nun kann man auch hier endlich daran teilhaben.
Die Geschichte bietet dabei alles: Blut, Spannung, Action und verdrehte Liebe vom Feinsten. Besonders Yuno (meine Yandere-Favoritin) ist in vielerlei Hinsichten einfach nur episch und macht diesen Anime im Zusammenspiel mit den anderen Charakteren zu etwas ganz besonderem.

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Mein Fazit: Wer mir nicht glaubt, sollte sich selbst davon überzeugen. Mirai Nikki ist HAMMER ! <(*__________*)>