Wieder einmal ist es soweit. Die Nekromantin holt ihren Schreibblock hervor, das Mahou Shoujo zückt ihre Kettensäge, die Vampir-Ninjas beziehen Stellung und das Leben des friedlichen Zombies gerät völlig aus den Fugen.
Die Rede ist selbstverständlich von Kore wa Zombie Desu ka? – besser gesagt von der zweiten Staffel, die mal wieder neue Maßstäbe in der Kategorie „unglaublich verrückt“ setzt und sich dabei immer wieder übertrifft.

Nach dem finalen Kampf in der ersten Staffel, bei dem Ayumu zerstückelt und anschließend wieder zusammengesetzt wurde, kehrt der friedliche Zombie nun in sein gewohnt chaotisch-ruhiges Leben zurück.
Alles scheint wie gewohnt zu sein, doch dann taucht plötzlich ein Foto von Ayumu auf, auf dem er gerade eine Mahou Shoujo ist, und dummerweise finden viele in seiner Klasse, dass die Person auf dem Foto mit ihm Ähnlichkeit hat. Zunächst gelingt es ihm, den Verdacht von sich abzulenken, doch dann taucht ein neuer Megalo auf und Ayumu bleibt nichts anderes übrig, als sich vor der gesamten Schülerschaft zu verwandeln.

Verständlicherweise wird er natürlich dabei gefilmt, fotografiert und als Perversling beschimpft. Normalerweise würde er es ja auch ignorieren und anschließend das Gedächtnis der Schüler löschen, doch dummerweise geht seine Kettensäge bei dem Kampf zu bruch und er verliert seine Zauberkräfte.
Im Internet kursieren nun aller Hand Videos und Fotos von ihm und er würde am liebsten im Erdboden versinken. Doch endgegen aller Erwartungen, wird er berühmt und alle finden sein perverses Cosplay ziemlich perfekt und es gibt schon erste Nachahmer.

Ayumu versteht die Welt nicht mehr und sucht Zuflucht im Schülerlabor, wo er auf eine unbekannte Frau in Doktorkittel stößt, die am liebsten trinkt, trinkt und noch mehr trinkt.
Er nennt sie Miss Elfe und ist sich nicht sicher, ob er sie sich nur einbildet, aber sie gibt ihm immerhin gute Ratschläge. Und als ob sein Leben nicht schon verrückt genug wäre, verliebt sich auch noch eine weitere von den Vampir-ninjas in ihn.
Wo soll das bloß alles Enden ?

Doch während Ayumu versucht, sein normales ruhiges Leben weiterzuführen, braut sich bereits neues Unheil an, von dem er noch nichts ahnt.
Wird Ayumu den Weg in sein bisheriges Leben zurückfinden ? Ist die sogenannte Miss Elfe wirklich nur ein Produkt seiner Fantasie ? Und welche bösen Überraschungen hält das Schicksal noch für ihn und seine Mitbewohner bereit ?

Kore wa Zombie Desu ka? of the Dead ist – wie nicht anders zu erwarten – gut animiert und hat den gewohnt guten Sound. Auch die Running Gags wie etwa Ayumus perverse Fantasien von Eu sind wieder mit dabei.
Leider muss man jedoch sagen, dass die Story bisher (nach den ersten 3 Folgen) ziemlich Fad ist und man nur hoffen kann, dass bei gerade mal 10 Folgen insgesamt noch irgendwas spannendes passiert.
Abgesehn davon ist der Anime wie gewohnt witzig und steckt voller Überraschungen mit einer Prise Ecchi und Action hier und da.

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Mein Fazit: Wer den Vorgänger kennt und mag, wird vermutlich auch mit der zweiten Staffel viel Freude haben. Nichtsdestotrotz würde ein wenig mehr Tiefgang der Serie gut tun. Wer die erste Staffel nicht kennt, sollte sie sich besser anschauen, ehe er of the Dead guckt. (^.^)