Kategorie: OVA

Higurashi no Naku Koro ni Kira

„Endlich eine neue Higurashi OVA!
Neue Folgen, die das gute alte Higurashi-Gefühl wieder aufleben lassen und Lust auf mehr machen. Noch dazu wieder mit dem typischen Humor und der Spannung.
JUHU !!“

So, oder so ähnlich haben sich bestimmt viele die neuen OVA-Episoden von Higurashi vorgestellt. Doch leider ist das Ergebnis mehr als enttäuschend.
Denn anstatt spannende neue Folgen serviert zu bekommen, hat man lediglich gefühlte 10.000 Klischees aneinandergereiht und dann das Ganze nur noch mit den Charakteren aus Higurashi belegt.
Traurig – aber wahr !!

In der ersten OVA sehen wir nichts weiter als sämtliche Ecchi-Fanservice Klischees, bei der keine ernstzunehmende Handlung erkennbar ist.
Wir sehen unter anderem Yuri-, Lolicon-, Inzest- und noch viel mehr Anspielungen. Mit dem Ursprung von Higurashi hat das jedoch nichts mehr zu tun.
Auch der Humor bleibt dabei auf der Strecke, den man hat das Gefühl jedes Detail schon in anderen Animes gesehen zu haben.
Lediglich 2-3 Stellen machen Anspielungen auf Higurashi selbst, während der Rest das reinste Chaos ist!

Und auch die Vorschau auf die 2te OVA lässt vermuten, dass es genau dasselbe Spiel sein wird, nur das dann andere Klischees reingenommen werden.
Der Ecchi-Fanservice bleibt erhalten, ansonsten wird n wenig Magical-Girl usw. mit reingenommen.

Ich mag eigentlich Ecchi- und Fanservice-Elemente, weil sie meist den Anime humorvoller gestalten und eigentlich immer gut reinpassen.
Aber eine Serie, die komplett darauf aufgebaut ist, ist eine SCHANDE!!
Erst recht wenn man bedenkt, wie hammergeil Higurashi überhaupt angefangen hat.

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Mein Fazit: Wenn jemand Spannung im tyischen Higurashi-Style erleben will, sollte er lieber die erste Staffel erneut schaun bzw. auch die 2te und evtl. noch die dritte. Aber was Kira betrifft, so kann ich nur eins dazu sagen: FINGER WEG!! (.=__________=.)

Mnemosyne: Mnemosyne no Musume-tachi

Und weiter gehts mit Animes, die aus OVA-Episoden bestehen und daher leider viel zu kruz sind.
Auch wenn bei Mnemosyne eine Folge etwa 45 min lang ist, so sind 6 Folgen doch recht wenig, angesichts dieses Kunstwerks.
Nun ja, wie auch immer, hier ein kleiner Überblick zum Anime.

Erstmal sei gesagt, dass dieser Anime eine Zeitspanne von ca. 65 jahren umfasst, und man sich dementsprechend die Jahreszahl der Folge einprägen sollte.
Wir schreiben das Jahr 1989 und befinden uns in Tokyo.
Hier lebt die Privatdetektivin Rin, welche sich jedoch nicht sonderlich um die Aufträge schert.
Von der Suche nach vermissten Kätzchen bis hin zu Einbrüchen in Geheimlabors und dergleichen, nimmt sie so ziemlich jeden Auftrag an.
Ihre Partnerin Mimi ist zudem ein süßes Mädchen. Die beiden stehen sich ziemlich Nahe und trinken gern mal zu viel.

Was jedoch kaum jemand weiß, sowohl Rin als auch Mimi sind Unsterbliche.
Der Grund hierfür ist der Baum des Lebens – Yggdrasil – welcher je nach Geschlecht des Nutzers einen bestimmten Effekt erzielt.
Frauen werden zu Unsterblichen und regenerieren sich von jedem noch so schweren Schaden – sei es, dass ihr Körper weggesprengt wird oder Ähnliches.
Männer hingegen werden zu Engel und somit zum natürlichen und einzigen Feind der Unsterblichen.
Unsterbliche fühlen sich generell zu Engeln hingezogen, während Engel das Bedürfnis verspüren, die Unsterblichen zu Fressen bzw. zu Töten.

Doch es gibt einen viel schlimmeren, gefährlicheren Feind, den es zu vernichten gilt.
Sein Name ist Apos, und als ein Hermaphrodit besitzt er die Stärken von Engeln und Unsterblichen.
Er tötet unzählige Engel und Unsterbliche, indem er ihnen die Früchte Yggdrasils entreißt und sie sich selbst einverleibt.
Doch am allermeisten hat er aus auf Rin abgesehn, welche zu den stärksten Unsterblcihen gehört, da sie über Kampftechniken verfügt und mit vielen Waffen umgehen kann.

In Mnemosyne sehen wir eine gut durchdachte, wenn leider auch recht kurze, Geschichte mit einzigartigen Charakteren.
Besonders die Tatsache, dass die Geschichte Aufgrund der Zeitsprünge eine vielseitige und zum Teil unerwartete Entwicklung bietet, kommt dem Anime zu Gute.
Wir erleben außerdem ebenso einzigartige Szenen, die einem auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben.

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Mein Fazit: Der Mix aus Blut, Erotik, Horror und Übernatürlichem in einer spannenden Geschichte verpackt, lässt einen den Anime ohne Pausen durchgucken – vorausgesetzt man hat die Zeit und der Videoplayer lädt schnell hoch. <(^.^)>

Black★Rock Shooter

Gott sei Dank wird die Grafik von Animes von Jahr zu Jahr besser, was sich auch positiv auf diese auswirkt.
Ein Anime, bei dem wir eine wunderbare Grafik präsentiert bekommen, ist
 Black Rock Shooter.
Doch geile Grafik allein ist ja bei weitem noch nicht Alles, schließlich ist die Geschichte mit ihren Charakteren das Wichtigste.

Kuroi Mato ist ein ganz gewöhnliches Mädchen, mit ein wenig talent für Basketball.
Sie kommt gerade an die Junior High School und ist deswegen bereits aufgeregt.
Schon am ersten Tag fällt ihr auch gleich ein Mädchen ganz besonders ins Auge: Takanashi Yomi.
Die beiden kommen sofort gut miteinander aus und es entsteht eine enge Freundschaft zwischen ihnen.

Währenddessen in einer anderen Welt:
In einem anderen Universum kämpfen 2 Mädchen wie verrückt gegeneinander.
Eine von ihnen trägt ne Megawumme, ein Katana und ihr linkes Auge ist von blauen Flammen umgeben.
Die andere trägt eine schwarze Sense und kämpft gnadenlos, um ihre Gegnerin zu töten.
Bisher kann man Anhand ihres Aussehens aber schon erahnen, wer sie wirklich sind.

Zurück in der echten Welt:
Für Mato ist inzwischen das 2te Schuljahr angebrochen, doch unglücklicherweise sind sie und Yomi in unterschiedliche Klassen gekommen.
Mato lernt jedoch die Maganerin des Basketball-Clubs näher kennen.
Sie heißt Yuu, und schon bald werden sie und Mato beste Freundinnen.
Nur leider gerät Yomi langsam in Vergessenheit und plötzlich ist sie verschwunden.
Niemand weiß wo sie ist und Mato beginnt sie zu suchen… während der Kampf in der Parallelwelt immer härter wird.

Black Rock Shooter ist einfach nur ein total geiler Anime, der einem aufzeigt, wie weit Freundschaft gehen kann und wie geil Kämpfe aussehen können.
Zudem ist die aufgesplitterte Form des Animes verdammt gut gelungen, sodass man auch ein wenig mitdenken muss.
Leider gibt es jedoch nur 1ne OVA Episode, mit nur gerade einmal 52 min Länge.
Allerdings kann man auf eine Fortsetzung hoffen, die es hoffentlich genauso in sich haben wird.

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Mein Fazit: Zieht’s Euch rein, Leute ! <(*___________*)>

Bokusatsu Tenshi Dokuro-chan

Seien wir doch mal ehrlich, in jedem von uns steckt ein Voyeur, der scharf darauf ist, Blut spritzen zu sehn ! hehehe *verrücktes Grinsen*
Eines unserer Lieblingsgenres heißt Splatter, ein anderes Gore und wir könnten uns Tag und Nacht nichts anderes mehr reinziehn ! muhahaha *verzerrt aufgerissener Mund*
Deshalb sitzen wir dicht vor dem Bildschirm und warten darauf, dass irgendjemand mit irgendeiner Waffe eine andere Person endlich zum Bluten bringt ! *krankhaftes Lachen*

Naja, wie dem auch sei, lassen wir das mal kurz bei Seite und kommen zum eigentlichen kern des Beitrags. *freundlich lächl*
Heute dreht sich mal Alles um den Anime Bokusatsu Tenshi Dokuro-chan (1 & 2).
Dieser blutrünstige Lachanfall eines Ecchi-Comedy-Splatters wandelt nämlich auf einem schmalen Grad zwischen wahnsinnig lustig und schockierend krank.

Es fängt auch gleich merkwürdig an, denn als unser Protagonist Sakura (ein Er) sein Zimmer betritt, überrascht er gerade ein blauhaariges Mädchen mit Heiligenschein, das sich gerade umzieht. Und noch ehe er reagieren kann, schwingt sie auch gleich eine Riesenkeule und zertrümmert seinen Schädel, woraufhin sein ganzes Zimmer in Blut getränkt wird…
An dieser Stelle werden jetzt sicher viele denken „Bitte WAS ?! O.O“
Aber keine Angst, denn schon in der nächsten Sekunde, schwingt das Mädchen ihre Keule, sagt einen Zauberspruch auf und unser Protagonist weilt wieder unter den Lebenden.

Dieses kleine, süße Mädchen ist ein Engel und heißt Dokuro, ihre Keule ist ihre Kampf- und Zauberwaffe Excalibolg, und zudem ist sie eine Auftragskillerin.
Sie stammt aus der Zukunft und hat die Aufgabe, Sakura ein für alle Mal zu töten.
Warum ?
Nunja, in der Zukunft wird Sakura untersuchen, wie man Unsterblichkeit erlangt und wird dadurch auslösen, dass Mädchen nach Vollendung ihres 12ten Lebensjahres aufhörn werden zu altern, weswegen Dokuro auch ne Menge böser Scherze mit ihm abzieht, die ihn als Pädo dastehn lassen.

Doch anstatt ihn zu töten, hat sich unsere süße Dokuro-chan dazu entschieden, an Sakuras Seite zu bleiben und ihn ständig zu beobachten, sodass er niemals dazu kommen wird, dass er diese Technologie entdeckt.
Und als ob das nicht schon genug wäre für Sakura, taucht auch noch ein weiterer Engel auf, der ihm ebenfalls das Leben schwer macht.
Man muss jedoch sagen, dass dem ganzen Storydingens mit der merkwürdigen Zukunft wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Fakt ist nunmal, dass dieser Anime im Prinzip ein einziges Hin und Her zwischen haufenweiser Gags und ner Menge Blut ist.
Sakura wird ständig getötet und wiederbelebt, wobei seine Tode variiern und urst komisch wirken. Deshalb ist der Anime auch darauf konzipiert, dass der Tod an sich nicht so ernst genommen wird, da man sonst nur schwer darüber lachen könnte.
Aufgrund dieses abgedrehten, kranken Humors und der nichtmal ansatzweise tiefgehenden Geschichte ist Bokusatsu Tenshi Dokuro-chan auch ne 2schneidige Angelegenheit.
Aber da die erste Staffel nur 8 und die 2te nur 4 Folgen enthält und die Episoden recht kurz sind, kann man das ganz gut verkraften/wegstecken.

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Mein Fazit: Dieser Anime ist reine Geschmackssache und sollte besser nicht all zu ernst genommen werden. Ich persönlich kann nur sagen: „Pipiru-piru-piru-pipiru-Pi !“ <(*__________*)>

Dogs: Bullets and Carnage

Es gibt viele Animes, die als OVA erscheinen und dementsprechend wenig Folgen haben – schade eigentlich. Denn viele dieser Meisterstücke sind echt genial und man will mehr von ihnen sehn.
Ein klassisches Beispiel hierfür ist der überaus geile Anime Dogs: Bullets and Carnage.
Dieses –  leider nur 4 Folgen beinhaltende – Spektakel befasst sich in jeder Folge mit einem anderen Charakter und deren ganz persönlicher Geschichte.
Diese 4 sind Mihai Mihaeroff, Badou Nails, Naoto Fuyumine und Haine Rammsteiner.
Werfen wir nun einen kurzen Blick auf diese einzigartigen Personen.

Mihai Mihaeroff:
Er ist ein pensionierter Assassine mit einem äußerst schlechten Orientierungssinn. Doch obwohl er quasi zum alten Eisen gehört, ist er nicht zu unterschätzen.
Dieser alte Mann hat nämlich einen extrem muskulösen Körper, überseht mit Narben und eine tödliche Präzision; er hat zudem Nerven wie Drahtseile.
Allerdings leidet er jedoch unter seiner Vergangenheit, denn einst war Mihai ein Mentor für einen jungen Mann namens Ian. Ian war kein gewöhnlicher Schüler, da er psychisch gestört war.
Zu diesem Zeitpunkt hatte Mihai eine Liebschaft mit einer Prostituierten namens Milena. Doch unglücklicher Weise wurde diese von Ian getötet, nachdem er mit ihr geschlafen hatte.
Dies ist mittlerweile 10 Jahre her…

Badou Nails:
Dieser Typ ist ein kettenrauchender freier Journalist und Fotograf. Seine Markenzeichen sind seine langen roten Haare und die Augenklappe an der Stelle, wo früher mal sein rechtes Auge war.
Der Grund für seine Nikotinsucht und seinen Beruf scheint sein großer Bruder Dave zu sein, welcher tot zu sein scheint.
Badou selbst wirkt wie ein ziemlicher Schwächling ohne besondere Merkmale… doch wenn ihm die Zigaretten ausgehn, sollte man ihn lieber meiden…

Naoto Fuyumine:
Dieses süße Mädchen, was man ebenfalls nciht unterschätzen sollte, leidet ebenfalls unter ihrer Vergangenheit.
Sie hat Amnesie und das Einzige, woran sie sich erinnern kann, ist der Mord an ihren Eltern durch einen brutalen Killer, dem sie eine X-förmige Narbe quer über ihrer Brust zu verdanken hat.
Anschließend wurde sie von einem Schwertmeister aufgenommen, aufgezogen und zu einer Schwertkämpferin ausgebildet. Er war auch derjenige, der ihr den Namen Naoto gab.
Nach dem Mord an diesem Mann, erfährt sie, dass sie nach dem Mörder ihrer Eltern benannt wurde, dem originalen Naoto.
Sie nimmt daraufhin den Familiennamen ihres Mentors an – Fuyumine – und zieht auf eigene Faust los, mit nur einem Gedanken: Rache für den Mord an ihren Eltern…

Haine Rammsteiner:
Dieser schier durchgeknallte Albino ist ein Schütze der besonderen Art. Er wurde nämlich als Kleinkind ein wenig verändert, im Laufe eines Experiments von Angelika Einstürzen.
Sie ist bekannt als seine „Mutter“, da sie ihn als ihren Liebling unter all den Testpersonen betrachtet.
Haine ist für gewöhnlich emotional distanziert und hat kein Problem damit große Menschenmengen ins Jenseits zu befördern. Doch er hat auch eine andere, dunkle Seite, welche blutrünstig ist und für pure Zerstörung lebt.
Er ist mehr oder weniger dazu auserkoren, die ultimative menschliche Waffe zu sein – jedoch verlor er die Kontrolle über sich und tötete alle an dem Projekt beteiligten Leute.
Unter ihnen war auch seine „Schwester“ Lily. Seitdem leidet er an Gynophobie – eine extreme Angst vor Frauen – und wenn er sich zu lange in Gegenwart einer Frau aufhält, erleidet er einen Nervenzusammenbruch…
(Übrigens stammt sein Nachname von der Band Rammstein, welche rein zufällig eine Lieblingsband des Autors ist.)

Dogs: Bullets and Carnage ist ein echt gelungener Anime, den man sich gern wieder anschaut. Die Charaktere sind interessant gestaltet und individuell.
Sound, Graphik und Synchronisation lassen eigentlich keinerlei Wünsche offen.
Einziger und leider auch übelster Haken an derSache ist jedoch, dass 4 Folgen viel zu kruz sind.

Somit haben wir eine verdammt gute Basis für einen soliden Action-Anime. Doch durch die Kürze haben wir hier leider auch eine Menge verschenktes Potenzial. *heul*
Es ist echt zum Kotzen, dass so geniale Animes nur so wenige Folgen bekommen, während so ein Schwachsinn wie YU-GI-OH! 5D’s mehr als 150 Folgen beinhaltet, von denen man getrost mindestens die Hälfte hätte weglassen können !! (Dies ist mein persönlicher Standpunkt und muss nicht geteilt werden.)

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Mein Fazit: Durch die extreme Kürze bei Dogs mangelt es leider auch ein klein wenig an Tiefgang der Story. Allerdings sollte man diesen Anime in der Bewertung nicht dafür leiden lassen, wenn – leider Gottes –  nur 4 Folgen erstellt wurden. <(*__________*)>

Higurashi no Naku Koro ni Rei

Alle guten Dinge sind 3 !
Dementsprechend gibt es auch eine 3te Erweiterung zu Higurashi, wenn auch etwas anders als gewohnt… (bestes Beispiel Keiichi’s unfreiwilliger Striptease…).

Higurashi Rei ist – im Gegensatz zu seinen Vorgängern – keien richtige Serie, sondern lediglich eine 5-teilige OVA.
Hierbei sind die 1ste und 5te OVA eher zur Belustigung gedacht. In der Ersten findet Keiichi keine Badehose und kauft deshalb eine, welche angeblich Zauberkräfte besitzen soll (wenn er dies nicht täte, müsste er eine spezielle „Badehose“ tragen…)
Der Verkäufer erzählt Keiichi, dass wenn man diese Hose trägt, sind die Person, die man will, in einen verliebt.
Dumm nur, dass Keiichi versehentlich seinen eigenen Namen einschreibt und sich deshalb in sich selbst verlieben würde – ohne das zu wissen. Seine vielen weiblichen Freunde finden dies jedoch heraus, und machen es sich zur Aufgabe, Keiichi von seiner verfluchten Badehose zu befreien.

Die 2te und bessere Geschichte, spielt in den Folgen 2-4, und bringt das gute alte Higurashi-Feeling am besten rüber.
Rika wird zu Beginn von einem LKW überfahrn, und damit sie nicht endgültig stirbt, nutzt Hanyuu ihre spezielle Fähigkeit, um Rika in eine Parallelwelt zu schicken.
In dieser Welt ist Alles anders: es gab nie diese vielen Morde, Ihre Eltern leben noch, die Eltern von Satoko leben noch, Satoshi war nie verschwunden, und jeder versteht sich prima – doch der Schein trügt.

Auch wenn diese Welt noch so schön scheint, so gibt es doch vieles, dass furchtbar georden ist.
Satoko ist nicht mehr mit Rika befreundet, sondern hänselt sie bei jeder Gelegenheit, es gibt keinen Spieleclub mehr und Hanyuu’s Stimme kann Rika nur noch kurzzeitig durch eine kleine Murmel wahrnehmen. Doch das allerschlimeste ist:
1. Maebara Keiichi existiert in dieser Welt nicht bzw. ist niemals nach Hinamizawa gezogen
und
2. Rika kann nur in ihre Welt zurück, wenn sie die Person umbringt, die Oyashiro-sama’s Stimme vernehmen kann, wodurch sie ihre Mutter töten müsste.
Wie wird Rika sich wohl entscheiden ?

Was in der letzten OVA-Folge passiert behalt ich für mcih, schauts einfach selbst ^.-
Jedenfalls ist es sachön zu sehn, dass man sich bemüht hat, an einigen Stellen wieder an die 1ste Staffel von Higurashi anzuknüpfen – was das Psychologische betrifft.

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Mein Fazit: Higurashi Rei rundet die Serie bestens ab. <(^.^)>

Murder Princess

Wir befinden uns im Jahr 672 der Cyndia-Ära.
Einst hatten die Menschen die ultimative Technologie entwickelt, Technologie die man mit Magie vergleichen kann. Es war im wahrsten Sinne des Wortes quasi nichts unmöglich.
Doch die Menschen führten zahlreiche Kriege um die Vorherrschaft, so lang bis die Welt zerstört war, und sich eine neue Zivilisation errichtete.

Diese Macht nannte sich Theoria und der Schlüssel zu ihr liegt verborgen im Königreich Forland, in dem gerade ein Putsch-Versuch durchgeführt wird. Angeführt wird dieser Putsch von einem Professor, einer Horde Monster und seiner 2 süßen Androiden-Lolis.
Unter Einsatz sämtlicher Hilfen gelingt der Prinzessin des Landes – Arita – die Flucht.
Sie rennt durch den Wald, in dem sie von einem Monster verfolgt wird.
Dabei läuft sie zufällig Falis, einer Kopfgeldjägerin, in die Arme und stürzt mit ihr von der Klippe.

Doch anstatt zu sterben, tauschen die beiden ihre Körper.
Arita gelingt es mit Falis zu verhandeln, und so stürmt Falis in Aritas Körper das Schloss und beendet den Putsch – die Geburtsstunde der Murder Princess.
Unterstützt wird Falis dabei von ihren treuen Helfern Pete und Dominicoph.

Von nun an darf Falis im Körper der Prinzessin auch das Leben einer Prinzessin „genießen“, während Arita zu Ihrer Kammerzofe wird und sich fortan Milano nennt.
Falis hat Arita/Milano ihr Versprechen gegeben, das Königreich zu beschützen – egal vor wem.

Die beiden verstehen sich recht gut, doch das Königreich ist immer noch in Gefahr.
Denn der Professor hat noch nicht aufgegeben, und eine geheimnisvolle Frau, begleitet von einem mysteriösen Ritter, haben es auf das Königreich abgesehn…

Murder Princess ist eine 6-teilige OVA und kommt deshalb auch schnell zur Sache, ohne Zeit zu verplempern durch Folgen, in denen sowieso nichts passiert.
Dennoch besitzt dieser Anime eine gute Geschichte und kommt mit genialen Animationen und einer Menge Blut daher (auch wenn es blutigere Animes gibt).
Jedenfalls könnte man den Anime auch in Rock Princess umwandeln, denn der rockige Sound is perfekt gelungen.
Murder Princess ist in Deutschland auf 2 DVD’s erhältlich. Die Gesamtausgabe enthält zudem noch ein 36-seitiges Booklet und es gibt noch ein paar Extras.

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Mmein Fazit: Ein durch und durch gelungener Anime, der Fantasy, Blut und eine supa Story mit einer genialen musikalischen Gestaltung untermalt. Insbesondere gut gelungen, wenn man bedenkt, das es nur 6 Folgen á 25min sind. <(*__________*)>

Hellsing Ultimate

Spannender, lustiger, actionreicher, brutaler, blutiger ! Wenn man sich fragt, wie der Unterschied zwischen Hellsing der Serie und der OVA Hellsing Ultimate so ist, sind diese Wörter wohl am treffendsten.
Fakt ist: es liegen Welten zwischen der normalen Serie, die viele wahrscheinlich im Fernsehn gesehn haben oder zumindest aus dem Internet kennen und den OVA, die nur auf DVD erscheinen und höchst wahrscheinlich nie ihren Weg ins deutsche TV finden werden.
Doch worin genau liegt eigentlich der Unterschied ??

Zunächst einmal spiegeln die OVA-episoden den Inhalt des Manga wieder. Während die Serie Hellsing lediglich die ersten beiden Bände umfasst und danach in ein verwirrendes, sinnloses Gemetzel abdriftet, werden bei Hellsing Ultimate die 10 Manga-Bände in 10 OVAs verfilmt.
Allerdings sind bisher nur 7 OVA-folgen erschienen… und in Deutschland übrigens nur die ersten 4 davon auf DVD. Ob die restlichen 3 OVAs und die später ncoh erscheinenden aber jeweils in Deutschland auf DVD erhältlich sein werden ist jedoch zu 99,9% ausgeschlossen.

Die ersten beiden OVA-episoden umfassen die ersten beiden Manga-Bände und dürften aus der Serie bekannt sein. Allerdings ist die grafische Umsetzung, das Aussehn und Verhalten der Charaktere und nicht zuletzt auch die Synchronisation in der OVA wesentlich besser gelungen als in der Serie.
Besonders Seras Victoria sieht besser aus, ist auf jeden Fall reifer als in der Serie und geht megamäßig ab wenn sie ausrastet ! Abgesehn davon hat sie auch einiges Mehr auf dem Kasten.
Ebenfalls besser gelungen ist Lady Integra Fairbrook Wingates Hellsing, kurz Integra. Sie sieht besser aus, verhält sich einerseits netter zu Seras und ist andererseits auch entschlossener… und das Beste ist, wenn sie sich auf Alucards kleine Psychospielchen einlässt.
Und last but not least ist selbstverständlich der Vater aller collen Vampire, Nosferatu Alucard, einfach nur perfekt geworden !

Ab der 3. OVA gehts dann in die offensive, denn hier wird nach dem Manga weitergemacht und ein alter Feind wird zum Antagonist der Hellsing Organisation.
Die Rede ist hierbei vom Letzten Batallion, welches von einem verrückten, kriegsliebenden Major angeführt wird. Bei diesem Trupp handelt es sich um zu künstlichen Vampiren gewordene Nazis aus dem 2ten Weltkrieg, die nach dem Kriegsende 1945 aus Deutschland fliehen und sich vor allem in Südamerika absetzen konnten.
Ihr Ziel: Die Vernichtung Londons, ein Neuer Krieg und nicht zuletzt die Totale Vernichtung der Hellsing Organisation und Alucards.
Ein Aufeinanderprallen, bei dem viel Blut fließt und erbittert gekämpft wird. Wer wird diese letzte und allesentscheidene Schlacht um London und den Rest der Welt wohl für sich entscheiden ??
Vor allem da Iskariot, die geheime 13te Einheit des Vatikans, beinahe die gesamte Armee des Vatikans und Pater Alexander Anderson in diesem Krieg ordentlich mitmischen !

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Mein Fazit: wer die Serie mag wird die OVA 100 pro lieben ! Ein Anime, den man einfach sehen muss !! (vorausgesetzt man kann Blut sehn XD). <(*____________________*)>