Kategorie: Filme

Reviews und Empfehlungen zu (meist asiatischen) Filmen

Tekken Hybrid

Letzte Woche, am 25.11.2011, war es endlich so weit: Das langersehnte Tekken Hybrid erschien.
Diese Disc enthält folgende Inhalte: den neuen Film Tekken Blood Vengeance auf Blue-Ray, die HD-Version vom PS2 Game Tekken Tag Tournament und einen kleinen Vorgeschmack auf die Fortsetzung mit Tekken Tag Tournament 2 Prolouge.

Tekken Blood Vengeance:
Ling Xiaoyu wird von Anna Williams gegen ihren Willen an eine andere Schule versetzt, wo sie Spionin spielen und alles über den Schüler Shin Kamiya herausfinden soll.
Doch kaum, dass Ling an die Schule wechselt, fällt ihr Ziel auch gleich vom Dach der Schule – glücklicherweise jedoch gelingt es Ling, den stürzenden Shin aufzufangen und so zu retten.
Kurze Zeit später lernt Ling an ihrer neuen Schule ein hübsches Mädchen namens Alisa Bosconovitch kennen, die ihrerseits in Shin verliebt zu sein scheint und ihm permanent nahe sein will.

Die beiden Mädchen freunden sich recht schnell an, doch dann findet Ling heraus, dass Alisa nicht nur ein Cyborg ist, sondern gleichzeitig als Spionin für Jin Kazama arbeitet, um alles über Shin Kamiya herauszufinden.
Es kommt zu einem Kampf zwischen den beiden an dessen Ende sich Ling entschließt, ihre neue Cyborg-Freundin zu unterstützen – und so werden sie schon bald von Anna’s „Boss“ Kazuya Mishima gejagt.

Ling und Alisa kommen einem dunklen Geheimnis der Mishimas auf die Spur und wissen schon bald nicht mehr, wer „gut“ und wer „böse“ ist.
Als die beiden Mädchen den mittlerweile entführten Shin finden, kommt jedoch die Wahrheit ans Licht.

Tekken Tag Tournment und Tag Tournament 2 Prolouge:
Tekken Tag Tournament ist – wie bereits erwähnt – eine HD-Auflage vom gleichnamigen PS2-Game. Es beinhaltet bereits alle Charaktere, abgesehn vom Endgegner im Arcade, und darüber hinaus ist auch Tekken Bowl mit von der Party. Natürlich sind auch Teamkampf, Survival, Versus und Timeattack dabei.
Zudem kann man sich Trophäen dazuverdienen.

In Tekken Tag Tournament 2 Prolouge hingegen ist nur der Arcade Mode vertreten und es sind nur 4 Charaktere spielbar – ist ja auch nur ein Vorgeschmack.
Dafür basiert es auf dem Film Blood Vengeance und es man kann mit Ling, Alisa, Devil Jin oder Devil Kazuya kämpfen.
Auch hier sind Trophäen dabei.

Zusammenfassung:
Tekken Blood Vengeance ist ein aufwendig animierter Film, der eine auch für Tekken-Neulinge interessante Geschichte beinhaltet und einige bekannte Charaktere in einem neuen Licht erscheinen lässt.
Vor allem die süße Ling ist sehr gut umgesetzt worden, ebenso der lässige, coole Jin.
Insgesamt ist dies der – meiner Meinung nach – bisher beste Tekkenfilm überhaupt, mit einigen recht interessanten und collen Fights.

Was die beiden Spiele betrifft, so ist Tag Tournament jetzt schöner anzusehen, auch wenn ich mir gewünscht hätte, das man die tag-Moves mal wirklich umsetzen kann (abgesehn vom Tag-Griff hat der Rest nicht bei mir funktioniert, obwohl ich es genau wie beschrieben eingegeben habe).
Der kleine Ausschnitt aus Tag Tournament 2 hingegen ist ein echter Kracher bzw. im Vergleich zu seinem Vorgänger ne echte Grafik-Bombe!
Vor allem das Kämpfen mit Alisa bringt ne Menge Spaß!

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Mein Fazit: Füe einen tollen Film, eine Neuauflage und eine Demo für ein neues Spiel – jeweils mit Trophäen – ist der Preis (ca.40€) gerechtfertigt und die Anschaffung lohnt sich.
Wer kein Interesse am Spiel hat, kann sich auch nur den Film auf DVD oder BD holen, was ich im Prinzip nur empfehlen kann, da einem hier viel Unterhaltung geboten wird. (^.^)

Durst – Thirst

Wenn man die Worte „Liebe“, „Tod“ und „Vampir“ in einem Satz in den Mund nimmt, denken viele Leute gleich an was ? – Richtig, einen Film der Biss-Reihe.
Doch Gott sei Dank (finde ich) hat der Film den ich vorstelle rein gar nichts mit Teenager-Vampiren zu tun, die sich nicht trauen am Blut ihrer Liebsten zu nuckeln und sich gern mal mit Werwölfen anlegen. Denn dieser Film bietet Mehr – sogar viel MEHR !

Jesus sagte einst: „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ und wenn es jemanden gibt, der einen Stein hätte werfen dürfen, dann ist es unser Protagonist Sang-Hyun. Er ist katholischer Priester und die Unschuld in Person.
Er trotzt jeder Versuchung, teilweise durch Kasteien, und will nur eins: den Menschen helfen. Und genau zu diesem Zweck nimmt er zusammen mit 499 anderen Menschen an einem Experiment teil, in welchem ein unheilbarer Virus erforscht wird.
Er stirbt im Laufe des Experiments, ist jedoch nicht lange tot, denn er wird wiedergeboren – wiedergeboren als Vampir.

Seine Sinne schärfen sich, er wird immer stärker und er ist vor allem eins: durstig!
Doch als Pater, der den Menschen nur helfen will, versucht er alles, um gegen seine Begierden anzukämpfen und niemanden zu verletzen – geschweigedenn zu töten.
Währand er recht berühmt wird, da er als Einziger die Experimente überlebt hat ,gilt seine Sorge jedoch der Frage, wie er an Blut kommen kann, ohne dabei die Grenze zu überschreiten.

Alles läuft gut, zumindest bis er seine alten Kindheitsfreunde und deren Bekanntenkreis trifft und sich langsam aber sicher in seine Kindheitsfreundin verliebt.
Nachdem er kaum ncoh gegen seine inzwischen auch fleischlichen Begierden ankommt – ihnen sogar nachgibt – gesteht er ihr, dass er ein Vampir ist.
Doch durch seine Liebe zu dieser Frau ist er bereit alles zu tun und überschreitet dabei immer mehr Grenzen, wird zunehmend skrupelloser und verliert seine Beherrschung – mit fatalen Folgen.

Durst – Thirst ist ein brillianter Vampirthriller mit unheimlich tiefgehender und zugleich fesselnder Geschichte, die andere Vampirfilme in vielerlei Hinsicht in den Schatten stellt.
Die Mischung aus genzenloser Liebe und Begierde sowie aus blutlüsternden Antrieb tut ihr übriges.
Die Schauspieler – vor allem unser Priester – leisten eine enorm gute und überzeugende Arbeit und machen diesen Film nicht nur für Asiafans schmackhaft. Denn es ist schwer, sich diesem Film zu entziehen – vorausgesetzt man schaut ihn nicht nur halbherzig. Und wenn man voll dabei ist, spielt dieser Film regelrecht mit den Emotionen des Zuschauers.
Was ist gerecht und was nicht ?

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Mein Fazit: Durst – Thirst überzeugt durch eine überraschend realistische Geschichte von einem aufrichtigen Mann, der die Liebe findet und dadurch immer weiter in den Abgrund gerät. Endlich ein Vampirfilm, der moralisch und gefühlvoll auf einem hohen Niveau liegt und dabei stets eine gute Figur macht – und nicht zuletzt einen guten Vampirfilm für Erwachsene bietet. <(*__________*)>

Ip Man Zero

Der letzte teil der Zeitreise innerhalb Chinas, besser gesagt in die Biographie eines außergewöhnlichen Mannes: Ip Man.
Der letzte Teil der Trilogie ist allerdings ein Prequel und spielt noch vor dem ersten Teil. Dieser Film widmet sich der Jugend Ip Mans und zeigt, wie er zum Kung-Fu Meister geworden ist.

Wir befinden uns in China, Stadt Foshan, Jahr 1905.
Der junge Ip Man wird zusammen mit seinem Bruder Ip Tin-Chi in der Kampfsport- schule des Chan Wah-Shun aufgenommen und lernt fortan Wing-Tsun.
Schon von Anfang an ist klar, dass er großes Talent hat und einmal ein starker Kämpfer werden wird. Er trainiert bei jeder Gelegenheit und macht rasante Fortschritte.
Jedoch stirbt Wah-Shun und sein Kollege Chung-So übernimmt die Schule.

Einige Jahre später zieht ip Man nach Hongkong, um dort zu studieren.
Doch schon kurz nachdem er nach Hongkong gezogen ist, lernt er Leung-Bik kennen, der ihm hilft, sein Wing-Tsun zu verbessern und so stärker zu werden. Auch wenn das Training unter Leung wesentlich härter ist als erwartet.
Nach seinem Studium kehrt Ip nach Foshan zurück, wo er auch gleich seine neuen Fähigkeiten demonstriert.

Chung-So ist davon jedoch wenig begeistert und droht damit, Ip aus der schule zu werfen.
Doch das eigentliche Problem soll erst noch auf ihn zukommen, indem ihm alles abverlangt wird, was er je gelernt hat und in dem er alles aufs Spiel setzen muss.

Ip Man Zero ist ein Klasse Prequel und vollendet die Trilogie mit einem Spektakel, das seinen Vorgängern in ncihts nachsteht.
Allerdings schlüpft diesmal nicht Donnie Yen, sondern Dennis To in die Hauptrolle, womit sich vielleicht nciht jeder anfreunden kann.
Aber der neue Ip macht seine Rolle eigentlich ganz gut und scheint wie für diese geschaffen worden zu sein.

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Mein Fazit: Wem Teil 1 und 2 gefällt, darf auf diesen nciht verzichten! <(*__________*)>

Ip Man 2

Wie in meinem letzten Beitrag versprochen, geht unsere kleine Zeitreise im Bezug auf das Leben eines bestimmten mannes nun weiter.
Hierzu verlassen wir jedoch das China der Vorkriegszeit und unternehmen einen Sprung nach vorn.

Nach seinem Kampf mit dem Oberbefehlshaber der japanischen Streitkräfte gelingt es dem verwundeten Ip Man aus der Stadt Foshan zu entkommen. So gelangt er 1949 nach Hongkong.
Jedoch haben er und seine Familie nachwievor nur wenig Geld und müssen sich irgendwie durchschlagen. Und vor allem jetzt, da seine Frau schwanger ist, kann nur er arbeiten und versuchen, ihr Leben zu finanzieren.

Ip Man beschließt, eine Kung-Fu-Schule zu eröffnen, um somit seine Kampfkunst zu lehren und Geld zu verdienen. Jedoch läuft nicht alles optimal und er wartet auf Schüler.
Als er dann allerdings endlich mehrere Schüler hat, gerät er auch schon in neue Schwierigkeiten.
So begegnet er einigen alten Freunden, von denen es jedoch nicht allen gut geht und der mächtige Meister Hung stellt Ip Man eine Prüfung, um das Recht zu gewinnen, eine Kampfschule zu leiten.

Doch es gibt noch andere Probleme, denn einige Briten, die inzwischen auch vermehrt in dieser Stadt vorkommen – besonders der Weltschwergewichtsmeister „Twister“ – erniedrigen die Chinesen in vielerlei Hinsichten.
Und so steigt Ip Man ein weiteres Mal in den Ring, um die Ehre des chinesischen Volkes zu wahren.

Ip Man 2 ist mindestens genauso furios wie sein Vorgänger.
Beide Filme zeichnen sich aus durch sehr gutes Schauspiel, beeindruckende Choreo-graphien und eine fesselnde Handlung.
Der zweite Teil der Ip-Man-Trilogie ist zwar nicht ganz so emotional wie der erste, aber dafür hat er jedoch mehr spektakuläre Kämpfe zu bieten.
Wem der erste Teil gefallen hat, sollte sich diesen also lieber nicht entgehen lassen!

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Mein Fazit: Ring frei für Runde 2! <(*__________*)>

Ip Man

Heute machen wir eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit, genauer gesagt ins China der Vorkriegszeit. Denn dort lebte ein talentierter Kung-Fu-Meister, der zudem noch der Meister von Kampfsport-Legende Bruce Lee war.
Er machte seine Kampfkunst binnen weniger Jahre über den ganzen Globus bekannt.
Der Name dieses Mannes war Ip Man.

China vor Ausbruch des 2ten WK.
Der junge Kung-Fu-Meister Ip Man lebt in der Stadt Foshan ein friedliches, sorgenfreies Leben. er ist äußerst berühmt, denn er gilt als stärkster Kung-Fu-Kämpfer in der Stadt.
Zusammen mit seiner Familie genießt er sein Leben in vollen Zügen.
Alles scheint perfekt zu sein, und nichts könnte daran wohl etwas ändern.

Doch als der 2.WK über China hereinbricht und die Japaner die Stadt übernehmen, wendet sich das Blatt. Das Haus von Ip Man würd eingenommen und dient den Japanischen Soldaten fortan als Lager.
Ip Man ist gezwungen mit seiner Familie zu flüchten und sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Zum glück hat er freunde, die ihn nach Kräften unterstützen.
Nichtsdestotrotz leben alle Menschen in Foshan in Armut und viele haben familienangehörige Verloren – es herrscht Mutlosigkeit und es bleibt den  Bewohnern nichts anderes übrig, als den japanischen Einheiten Gehorsam zu leisten.

Der Oberbefehlshaber der Japaner interessiert sich jedoch für die chinesische Kampfkunst, und so veranstaltet er Kämpfe zwischen japanischen Karatekämpfern und chinesichen Kung-Fu-Kämpfern. Der Preis pro Sieg: ein Sack Reis – und somit Hoffnung auf Überleben.
Ip Man hält von Anfang an nicht viel von dieser Veranstaltung und hält sich bedeckt.
Als jedoch einer seiner Freunde direkt vor seinen Augen erschossen und seine Frau bedroht wird, sagt er den japanern den Kampf an!
Doch wie hoch stehen seine Chancen zu gewinnen ?

Ip Man ist ein beeindruckender, epischer Film, der die Biographie eines einzigartigen Mannes auf spektakuläre Weise präsentiert.
Der Film bietet alles: Humor, Action und Emotionen und ist somit nicht nur für Kampfsport-Fans ein Muss! Wer etwas von Filmen versteht, sollte diesen hier nicht ignoriern.
Zu Ip Man gibt es übrigens eine Fortsetzung – Ip Man 2 – und ein Prequel – Ip Man Zero – welche somit eine atemberaubende Trilogie formen.
Zu den beiden anderen Teilen werden demnächst noch Blog-Einträge folgen.

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Mein Fazit: So macht Geschichte Spaß! Einfach ansehen und genießen! <(*__________*)>

Kamui – The Last Ninja

Das es Mangas bereits in der Vergangenheit gab und keineswegs eine Neuerscheinung in diesem Jahrhundert sind, wissen wir ja schon lange. Und ebenfalls wissen wir, dass aus mehreren Mangas bereits Live Action Movies gemacht wurden.
Um so beeindruckender ist es, dass folgender Film erst 2009 gedreht wurde, wo doch der Manga bereits 1964 erschien und die Anime-Adaption schon 1969 folgte.

Wir befinden uns in Japan im 17. Jh.
Der kleine Kamui wächst in einer enorm strengen Hierarchi auf, in der er nicht als Mensch sondern bestenfalls wie dreck behandelt wird.
Um diesem grausamen Leben zu entkommen, beschließt er, ein Ninja zu werden, in der Hoffnung, irgendwann als Mensch akzeptiert zu werden.
Doch nachdem er zu einem starken Krieger wurde und laut dem Gesetz der Ninja Menschen töten muss, beschließt er, dieser Lebensweise den Rücken zu kehren und wird zu einem Abtrünnigen.

Von nun an befindet er sich permanent auf der Flucht vor den anderen Ninja, die ihn jagen und fest entschlossen sind, ihn zu töten.
Deshalb kann er es auch nicht vermeiden, einige von ihnen aus dem Weg zu räumen, auch wenn er dies eigentlich nicht will.
Eines tages trifft er auf einen Mann namens Hanbei, der ihn nach einigen Schwierigkeiten bei sich aufnimmt. Kamui lebt eine Zeit lang ein firedliches Leben im Dorf von Hanbeis Familie und fühlt sich zum ersten Mal wie ein echter Mensch.

Doch leider findet Kamui auch hier keine Ruhe, denn auch dem Dorf steht Unheil bevor, von dem Kamui noch nichts weiß.
Wie die ganze Sache ausgeht findet ihr am besten selbst heraus, schließlich will ich ja nich alles hier verraten ^.-

Aus Japan und Umgebung gibt es ja so einige Ninja-Filme, die ihren Weg nach Europa geschafft haben, auch wenn diese leider nur ein kleines Publikum ansprechen.
Das hat jedoch auch seinen Grund, sei es die Handlung, Effekte etc.
Viele finden jedoch, dass Kamui – The Last Ninja der Beste bzw. einer der besten Ninjafilme ist. Ebenso wie manche diesen Film einfach nur kritisieren.
Werfen wir nun mal einen kleinen kritischen Blick auf diesen Film:

Was zu allererst auffällt ist, dass an Kamui irgendetwas anders ist. Aber was ?
Die Handlung ? Die Action ? Die Effekte ?
Fakt ist, dass man versucht hat, sich in vielerlei Hinsichten an die Manga- bzw. Anime-vorlage zu halten. So gibt es weite Sprünge und hier und da ein paar Doppelgänger (was ja eigentlich ganz positiv ist).
Die Kampfszenen sind jedoch leider etwas schwach ausgefallen, da diese meist mit 1-2 Hieben erledigt sind und es oftmals so wirkt, als wäre der Hauptdarsteller der Einzige, der kämpfen kann.
Von der Handlung her ist Kamui zwar schon interessant, aber leider kommt das Ende doch ziemlich plötzlich und wirkt ein wenig eigenartig. Allerdings lässt das Ende jedoch auf eine Fortsetzung hoffen.
Abgesehn davon kann man sich eigentlich nicht wirklich beschwern, auch wenn es kaum auffällt, das viel Geld in die Effekte gelegt wurde (Ich kann mich irren, aber ich persönlich merk keinen großen Effektunterschied im Vergleich zu anderen Filmen).

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Mein Fazit: Ob Kamui nun der beste Ninja-Film aller Zeiten ist oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Der Film bietet durchaus schöne Bilder udn ist gut synchronisiert. Letzten Endes haben wir einen Ninja-Film, der sich von seinen Kollegen ein wenig abzugrenzen scheint. (^.^)

 

Haunters

Ein altes Sprichwort besagt: „Man trifft sich immer 2 Mal im Leben.“
Doch leider begegnet man hin  und wieder einigen Personen, die man wohl besser nicht getroffen hätte.
Was dies betrifft, so ist der Film, den ich heut vorstelle, ein Parade-Beispiel.
Hier stehen sich 2 Personen – wie sie unterschiedlicher gar nicht sein könnten – gegenüber.

Der kleine Cho-in erlebte eine traumatische Vergangenheit.
Nicht nur, dass er aufgrund seiner Beinprothese Schwierigkeiten beim Laufen hat, seine Mutter hat ihm auch noch seine Augen verbunden und er darf diese Binde niemals abnehmen.
Das hat jedoch auch seinen Grund, denn Cho-in besitzt die Fähigkeit, jeden Menschen allein durch seine Blicke zu kontrollieren.
Als er diese Macht entdeckt, tötet er seinen Rabenvater und wird selbst kurz darauf beinahe von seiner Mutter getötet, doch es gelint ihm zu fliehen.
Jahre später ist er ein Krimineller und nutzt seine Kräfte um Pfandhäuser und dergleichen auszurauben.

Dabei trifft er jedoch eines Tages auf Kyu-nam.

Kyu-nam ist so ziemlich das genaue Gegenteil.
Er ist lebensfroh, hat 2 treue, zuverlässige Freunde und steht kurz nach einem schweren Unfall, den er nur knapp überlebt hat, wieder im Berufsleben.
Sein Chef ist nett und die Tochter des Chefs süß und alles scheint perfekt…
Jedoch gerät Kyu-nams heile Welt schlagartig ins Wanken, als plötzlich ein Fremder auftaucht, der es irgendwie schafft seine Freunde zu kontrollieren.
Aber überraschenderweise scheint Kyu-nam der Einzige zu sein, bei dem dieser Blick nicht funktioniert.

Ebenso überrascht wie wütend tötet Cho-in Kyu-nams neuen Chef und macht sich aus dem Staub.
Nun macht sich der wütende, rachsüchtige Kyu-nam gemeinsam mit seinen Freunden auf, um Cho-in zu stoppen und ihn hinter Gitter zu bringen.

Doch wie will man jemanden aufhalten, der per Augenschlag über eine Gruppe von mehreren Hundert Menschen bestimmen kann ?

Haunters ist ein Thriller der besonderen Art, da die Idee eines übernatürlichen, vom Leben enttäuschten Kriminellen durchaus seinen Reiz hat.
Schließlich spielt der Film mit den Gefühlen des Zuschauers, da man zwar einerseits auf Kyu-nams Seite steht, aber andererseits auch ein Stück weit Cho-ins Hass auf die Welt nachvollziehen kann.
Zudem ist neben der ernsten Handlung auch ein wenig humoristische Auflockerung vorhanden, die einem noch den Film versüßt.

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Mein Fazit: Ein recht guter Thriller mit kleinen Schwächen hier und da. Wer jedoch über ein paar kleine Macken hinweg sehen kann, dürfte recht zufrieden sein. (^.^)

Azumi

Wir wissen ja inzwischen alle, dass japanische Filme zumeist 2 schlechte  Angewohnheiten haben. Zum Einen sind die Effekte bei weitem nicht so ausgereift wie bei amerikanischen Filmen. Zum Anderen glänzen solche Filme negativ durch teilweise echt miese deutsche Synchro – ein Jammer.

Ein weiterer 2Teiler, der leider keine Ausnahme bildet, ist Azumi.
Im Ersten Film Azumi – die furchtlose Kriegerin wird Azumi von einem Fremden aufgenommen, nachdem sie ihre Mutter verloren hatte.
Sie wächst zusammen mit 9 weiteren Kindern in den Berge auf und absolviert ein Training mit ihnen. Die 10 werden im Lauf der Jahre zu Profikillern ausgebildet und lernen von Klein auf das Töten.
Bei ihrem letzten Test werden sie dazu gezwungen, gegen die Person zu kämpfen, die sie am meisten mögen, und diese zu töten.
So bleiben von den 10 Personen nur noch 5 übrig, unter ihnen ist auch Azumi.

Azumi und ihre verbliebenden Brüder leben jetzt nur noch für ihre Mission – alle Fürsten töten, die einen Krieg anzetteln wollen.
Ihre Mission läuft ziemlich erfolgreich, doch Azumi kommen langsam Zweifel an dem, was sie tut. Sie fängt an, ihre Mission zu hinterfragen und ob ihre Opfer wirklich den Tod verdient haben.
Nach kurzer Zeit allein, und nachdem sie  einige ihrer Kameraden verloren hat, fasst sie sich jedoch zusammen und stellt sich der finalen Schlacht, um ihren Meister zu retten und ihre gefallenen Brüder zu rächen.

In Azumi – Death or Love geht die Geschichte weiter, denn ihre Mission ist noch nicht vorbei. Außer ihr hat nur noch einer ihrer Verbündeten überlebt und gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um ihren Auftrag zu erfüllen.
Sie bekommen eine Ninja-Kriegerin namens Kozue an ihre Seite gestellt und nach kurzer Zeit treffen sie auf ein paar Wegelagerer.
Der Anführer dieser Truppe sieht Azumis verstorbenen Freund nachi sehr ähnlich und stellt sich zusammen mit seinen leuten auf Azumis Seite.

Doch der letzte Fürst hat ebenfalls ein paar Ässer im Ärmel und schickt andere Ninjas los, um Azumi den Gar auszumachen.
Azumi versucht so gut es geht, an ihre Mission zu glauben, doch kozue treibt einen keil zwischen Sie und ihrem Gefährten.
Schon bald steht Azummi allein dar und muss sich nun den letzten großen Gefecjten stellen.

Man kann von den Filmen halten was man will, aber sie sind gut geworden.
Sicher wirken die schauspieler an manchen Stellen nicht gerade überzeugend, was aber zum Teil an der Snychro liegt.
Was die Effekte betrifft, so ist der Film nicht immer eine Augenweide, doch wenn man ein Auge zudrückt, sind sie doch ganz okay.
Wenn man einen Blick auf die Kampfszenen wirft, so wird klar, dass nicht alle darsteller Ahnung vom Schwertkampf haben, was aber nicht weiter Stört. Die Kämpfe wirken teilweise recht unrealistisch, aber auch nur, weil der Film relativ dicht an der Mangavorlage verfilmt wurde – was Nichts schlimmes ist.

Doch das überzeugenste Argument für diesen Film ist ohne jeden Zweifel die Hauptdarstellerin Aya Ueto.
Sie ist Musikerin, Model, Synchronsprecherin und schauspielerin. Und verdammt nochmal, sie spielt ihre Rolle echt traumhaft.
Nicht nur das sie süß anzuschaun ist, ihr Talent ist nciht zu übersehen. Sie spielt nicht einfach nur gut, sondern überzeugend und ihre Schwertkünste sind auch nicht so übel – vor allem wenn man bedenkt, dass sie kein Profi im Umgang mit Waffen ist.
Es war ohne jeden zweifel eine gute Entscheidung, sie die Hauprolle spielen zu lassen.

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Mein Fazit: Auch wenn es den ein oder anderen kritikpunkt gibt, so sind die Azumi-Filme insgesamt gesehn ziemlich gut ausgefalln und besonders die Hauptdarstellerin weiß zu überzeugen. Man braucht diese Filme nicht zu lieben – aber man sollte sie sich auf jeden Fall mal ansehn. <(^.^)>

Ichi – die blinde Schwertkämpferin

Quizfrage: Was kommt wohl dabei heraus, wenn man eine schöne, junge Frau, eine Musikerin, eine Schwertkämpferin und blinde Augen miteinander kreuzt ?
Antwort: Ichi !
Es gibt ja viele Filme, in denen Samurais vorkommen oder Frauen, die mit Katanas kämpfen. Aber diese Kleine – boah O.O – hätte jede „Shit-Happens“-Wahl spielend gewonnen.
Sie ist nihct nur blind, begabt und stark, sondern auch noch sehr hübsch anzuschaun^.-

Ichi ist eine einsame Musikerin. Sie zieht von Haus zu Haus und sucht nach einer Unterkunft, wenn auch mit wenig Erfolg.
Der Grund: zum Einen ist sie – wie schon gesagt – blind und zum Andern hat sie als Musikerin keinen guten Ruf, da solche Frauen angeblich ziemlich leicht zu haben sein solln.
Was jedoch kaum einer weiß ist, dass unsere süße Ichi eine verdammt starke Schwertkämpferin ist, die ihre Gegner in Null Komma Nichts fertig macht.
Trotzdem ist sie recht bescheiden und versucht einfach nur, sich durchs Leben zu schlagen.

Doch eines Tages tötet sie Mitglieder eines Clans, welcher ein Dorf tyrannisiert. Der Anführer des Clans ist jedoch überhaupt nciht erfreut darüber, dass seine Kameraden getötet wurden und schwört Rache.

Als Ichi ihm dann eines Tages vor die Füße geworfen wird, besiegt er sie und sperrt sie ein.
Sie wird allerdings von einem guten Freun gerettet, welcher sich später für sie opfert.
Wutendbrandt zieht Ichi ihr Schwert und stellt sich dem entscheidendem Kampf.

Obwohl der Film gut durchdacht ist und unsere süße Ichi echt eine Schönheit unter Schwertkämpfrinnen ist, – Black Mamba (Kill Bill) wäre blass vor Neid – so muss man leider doch sagen, dass man es hätte besser machen können.
Denn für einen Film aus dem Jahr 2008 sind die Effekte doch recht… naja… billig gemacht. Schließlich haben die Japaner doch mit „Death Note“ eigentlich schon bewiesen, dass sie Effktemäßig was leisten können, wenn sie wolln. Warum also nicht auch hier ?

Nichtsdestotrotz machen effekte allein aber keinen guten Film aus.
Die Story ist schließlich durchdacht und die Leistung der Schauspieler wird eigentlich nur durch die mittelmäßig bis schlechte deutsche Synchro versaut. Ansonsten gibt es soweit eiegtnlich Nichts zu meckern.
Und eins muss man sagen: Ichi hat Stil und ist für eine Blinde verdammt gefährlich – da kann selbst der gute alte DareDevil einpacken.

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Mein Fazit: Ichi bietet eine Menge Potenzial und überzeugt vor Allem durch die schauspielerische Leistung der Hauptdarsteller. Leider hätte man aber ruhig ein paar bessere Effekte reinnehmen können. (^.^)

Haunted Village

Spätestens seit „The Ring“, „Final Call“ oder „The Grudge“ wissen wir ja, dass der Tod viele Gesichter haben kann, die alle irgendwie ähnlich aussehn.
Im „Ring“ war es ein Video, beim „Call“ ein Anruf mit nettem Klingelton, und beim „Grudge“ ein schönes, gemütliches Haus. Und immer gab es eine Gemeinsamkeit: das verantwortliche Wesen für die Todesfälle war eine ehemals schöne junge Frau bzw. manchmal auch Mädchen oder mit nem kleinem Helfer.
Doch nun ist ihre Haut erbleicht, ihre Augenringe sind kaum zu übersehn, ihr Nachthemd flattert im Wind und sie erscheinen dort, wo man nicht mit ihnen rechnet.

Auch Haunted Village lässt sich in die Kategorie dieser „Frau-wird-ermordet-wird-zum-Geist-und-nimmt-Rache“-Filme einordnen. Denn auch hier gibt es blasse Haut, Augenringe, Nachthemd usw.
Und was natürlich nicht fehlen darf, ist das lange, pechschwarze Haar unserer Unheilstifterinnen.
Mit diesem Gedanken im Hinterkopf werfen wir nun einmal ein Blick auf den Film.

Unsere Protagonistin in diesem südkoreanischen Horrorfilm ist die junge und ehrgeizige Polizistin So-young (sie ist so jung).
Einst wurde sie von einem Mann geschändet, welcher eine Narbe an seinem Handgelenk hat. Um Rache zu nehmen ging sie zur Polizei und behielt ein kleines Trauma von dem Vorfall, durch den sie bereits einige Wochen suspendiert wurde.

An ihrer Seite steht nun – kaum das ihre Beurlaubung vergangen ist – ein neuer, ebenso ehrgeiziger und junger Kollege. Er (Hyun-Gi) war ursprünglich in der Forensikabteilung, doch nun will er Verbrecher an forderster Front jagen.

Und pünktlich zu ihrem Partner-Debüt, haben die beiden auch gleich einen äußerst interessanten Fall.
Hierbei handelt es sich um mehrere Männer, die erstickt sind an Blausäuregas.
Das Eigenartige: vor ihrem Tod bekamen sie alle eine E-Mail, sie alle sahen eine Frau mit schwarzen langen Haaren und blutunterlaufenden Augen. Und um das zu toppen, befand sich die Blausäure, an der sie erstickt sind bereits in ihren Körpern.

Die Gemeinsamkeit der Opfer ist, dass sie vor 8-9 Jahren ein Verbrechen an einer jungen Frau begangen haben. Sie waren damals Freunde und hielten ihr Verbrechen auch prompt auf Video fest.
Doch nun scheint es kein Entkommen mehr zu geben vor der Rache aus dem Grab heraus.
Kann So-young es schaffen, diesen unwirklichen Fall aufzulösen und die Wahrheit ans Licht zu bringen ?

Wer sich mit asiatischen Horrorfilmen auskennt, wird vielleicht ein wenig enttäuscht sein von dem üblichen Frauengespenst, denn seien wir mal ehrlich: wer erschrickt sich denn noch, wenn man schon mehrere Filme dieser Art kennt ?
Zudem überzeugen die „Schock“-Szenen nicht besonders, da man das Gefühl hat, das alles schonmal irgendwo gesehn zu haben.
So gibt es auch hier wieder mal ein klassisches grauenhaftes Geheimnis hinter dem Tod der betreffenden Person, welches es zu lüften gilt.

Fairerweise muss man allerdings sagen, dass die asiatischen Horrorfilme ihren Wurzeln treu bleiben und sich nicht zu sehr ans Ammiland angleichen.
Was außerdem noch gut gelungen ist, ist die Mischung aus „CSI“ und „The Grudge“ und Co. Ein typischer Horrorfilm, der zwar nciht gruselig ist, aber einen guten Thriller mit Horrorelementen bietet – eigentlich auch ganz nett.

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Mein Fazit: Auch wenn man viele ähnliche Filme bereits kennt, ist das noch lange kein Grund, den hier wegzulassen. Thrillers sind doch auch okay. <(^.^)>