Kategorie: Manga

Reviews und Empfehlungen zu verschiedenen Mangas

Mirai Nikki

„Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.“ Albert Einstein.
„Dir kann passieren, was will. Es gibt immer einen, der es kommen sah.“ Fernandel.
Es gibt noch unzählige weitere solcher Weisheiten und Sprüche, die man Anhand des folgenden Animes bzw. Mangas bestätigen kann.

Yukiteru Amano ist ein gewöhnlicher Schüler, der den ganzen Tag nichts anderes tut, als permanent in sein Handy-Tagebuch zu schreiben, was gerade um ihn herum passiert.
Daraus ergibt sich auch, dass er ein nicht existentes Sozialleben hat, von Freunden ganz zu schweigen.
Freunde hat er nämlich nur in seiner Fantasie. Diese Freunde sind ein kleines Mädchen namens Mur Mur und der Gott über Raum und zeit – Deus Ex Machina.
Eines Tages bekommt Yukiteru von seinem Götterfreund ein besonderes Geschek, denn von nun an kann er in seinem Tagebuch zukünftige Ereignisse lesen.

Zunächst noch etwas verwirrt, beginnt Yukiteru jedoch schon nach kurzer Zeit, sein neues Tagebuch zu seinem Vorteil zu nutzen. Er wird selbstbewusster und sicherer.
Allerdings gibt es ein Mädchen in seiner Klasse, das vor ihm auftaucht, kurz nachdem ihm sein Tagebuch den eigenen Tod vorraussagt.
In Panik rennt er davon und versuhct seiner Klassenkameradin – Yuno Gasai – zu entkommen, um so sein leben zu retten. Jedoch scheitert seine Flucht in einem Fahrstuhl und er ist Yuno ausgeliefert. Yunkiteru hat bereits fast mit seinem Leben abgeschlossen, als plötzlich etwas unerwartetes passiert.

Seine Verfolgerin Yuno küsst ihn. Es stellt sich heraus, dass sie total verknallt in ihn ist. Ihr Tagebuch dreht sich nur um ihn und wird klar, dass sie seine Stalkerin ist.
Allerdings versucht sie nicht ihn umzubringen – im Gegenteil, sie rettet ihm das Leben und unterstützt ihn so gut sie kann.

Nach kurzer Zeit erfährt Yukki, dass sein Götterfreund keineswegs nur imeginär ist.
Er veranstaltet ein Spiel auf Leben und Tod. Es gibt insgesamt 12 Teilnehmer und der Sieger bekommt die Ehre, der neue Gott über Raum und zeit zu werden.
Dafür muss man dem Tod der anderen Tagebuchbesitzer jedoch ein wenig nachhelfen.
Yukki befindet sich nun mitten im Getümmel und wird bald zur Zielscheibe, während seine durchgedrehte Stalkerin bereit ist, jeden zu töten, der ihm Schaden zufügen will.
Hin und hergerissen muss Yukki nun entscheiden, wer Freund und wer Feind ist.

Nach so langer Zeit des wartens ist Mirai Nikki nun endlich in Deutschland als Manga und in Japan als Anime erschienen. Unter Insidern ist Mirai Nikki schon längst ein Kult und nun kann man auch hier endlich daran teilhaben.
Die Geschichte bietet dabei alles: Blut, Spannung, Action und verdrehte Liebe vom Feinsten. Besonders Yuno (meine Yandere-Favoritin) ist in vielerlei Hinsichten einfach nur episch und macht diesen Anime im Zusammenspiel mit den anderen Charakteren zu etwas ganz besonderem.

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Mein Fazit: Wer mir nicht glaubt, sollte sich selbst davon überzeugen. Mirai Nikki ist HAMMER ! <(*__________*)>

Blue Friend

Wer gerne Mangas liest und zudem eine Vorlliebe bzw. Schwäche für Yuri/Shoujo Ai hat weiß, dass es vor allem in Deutschland nicht einfach ist, einen guten Manga zu finden, der sich genau damit befasst. Doch zum Glück ist eine der Neuerscheinungen bei Tokyopop der Manga Blue Friend von Fumi Eban.
Hier mal zu den Einzelheiten:

Hauptpersonen in diesem Manga sind die beiden Mädchen Ayumu und Misuzu.
Ayumu ist ein sehr energiegeladenes Mädchen, das immer gute laune hat. Sie ist beliebt und hat viele Freundinnen und die beste Spielerin im Softballteam.
Allerdings kommt sie teilweise ziemlich maskulin rüber und fühlt sich auch selbst ein klein wenig männlich.
Misuzu hingegen ist ein sehr feminines, bildhübsches junges Mädchen, dass viele männliche Verehrer hat und mindestens ebenso viele Neider und Ächter unter den Mädchen.
Sie interessiert sich für niemanden und ist in der Regel schweigsam. Doch wenn sie redet, nimmt die kein Blatt vor den Mund.
Zudem lässt sie jeden ihrer Verehrer sofort abblitzen.

Ayumu versucht, mit Misuzu ins Gespräch zu kommen und sich mit ihr anzufreunden, aber sie scheitert kläglich und erreicht zunächst eher das Gegenteil.
Doch durch 1-2 nette Gesten kommen die beiden doch zu einander und freunden sich schon bald an.
Ayumu erfährt, dass Misuzu rein gar ncihts für Männer übrig hat und muss schon bald feststellen, dass Misuzu ein eher schwaches Mädchen ist, und sich schon bald ein wenig an sie klammert. Zudem sagt Misuzu selbst, dass sie nur Ayumu braucht, sonst niemanden.
Ihre Freundschaft vertieft sich und nach kurzer zeit bekommt Ayumu ihren ersten Kuss.

Misuzu gibt dafür eine mehr oder weniger gute Erklärung und Ayumu nimmt es hin.
Doch schon bald geschehen eigenartige Dinge um Ayumu. Zum Beispiel taucht Misuzu plötzlich hinter ihr auf, fragt sie aus, warum sie etwas wie tut und stellt einige Forderungen, wie etwa, dass sie sich von anderen fernhalten soll.
Misuzu scheint zu versuchen, alle anderen Menschen um Ayumu zu vergraulen, damit sie und Ayumu für sich allein sind.

Daraus ergeben sich jedoch schon bald Schwierigkeiten und ihre Freundschaft wird immer wieder auf die Probe gestellt.
Doch ist Misuzu wirklich eine so aufdringliche Person, die Ayumu für sich ganz allein haben will, oder steckt mehr dahinter? Und inwiefern spielt Misuzus Vergangenheit dabei eine Rolle?

Blue Friend bietet eine spannende, einfühlsame und nicht zuletzt wunderschöne Story mit viel Abwechslung. Die Dabei behandelte Thematik kommt dabei nie zu kurz – was wahre Freunschaft so alles ausmacht.
Zudem sind die Bilder schön gezeichnet und zum Teil sher eindrucksvoll.
Der ganze Manga ist durchweg fesselnd – ich selbst konnte nicht anders, als ihn mir gleich komplett durchzulesen und war ziemlich begeistert; den 2ten und zugleich letzten Band kann ich kaum erwarten und ich werde ihn mir definitiv holn.^^

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Mein Fazit: Blue Friend bietet alles, was das Shoujo Ai-Manga-Herz begehrt: spannende Story, tolle Bilder und 2 süße Mädchen, die hoffentlich zusammenfinden. 100% Hammer und 0% öde! <(*__________*)>

Battle Royale

Was würdest du tun, wenn du in einem „Spiel“ gefangen wärst, dass über Leben und Tod entscheidet ? Würdest du um dein Überleben kämpfen, selbst wenn du dafür deine Freunde von heute morgen töten müsstest ? Würdest du dein Leben bis zum letzten Augenblick genießen und dein Schicksal akzeptieren oder würdest du versuchen, dagegen anzukämpfen und einen Ausweg zu finden – selbst wenn die Hoffnung noch so gering ist ?
All diese Fragen und mögliche Antowrten werden im Manga Battle Royale behandelt, der auf dem gleichnamigen Roman von Kôshun Takami basiert.

Im Japan der Zukunft herrschen Arbeitslosigkeit und Jugendkriminalität in hohen Mengen. Es gibt keine Zukunftsperspektive und die meisten Menschen geben sich auf, bevor sie überhaupt etwas versucht haben.
Angesichts dieser Tatsache hat der Staat das „BR-Gesetz“ verabschiedet. Dieses Gesetz besagt, dass jedes Jahr eine Klasse der Mittelschule auserwählt wird, um für ihr Leben zu kämpfen. Die Jugendlichen werden dazu gezwungen, sich gegenseitig umzubringen bis nur noch einer übrig ist. Ziel des Spiels ist es, dass die Jugendlichen ihr Leben wieder zu schätzen wissen und versuchen, etwas daraud zu machen.

Shuuya Nanahara befindet sich mit seiner Schulklasse auf einem Ausflug. Die Stimmung scheint gut zu sein, auch wenn die fahrt lang wird.
Jedoch schöafen nach und nach alle im Bus ein – und wachen auf in einem Alptraum.
Als die Schüler erwachen, befinden sie sich in einem unbekannten Raum und ihnen wird folgendes erklärt: Sie befinden sich auf einer verlassenen Insel. Jeder von ihnen trägt ein Halsband und erhält eine Tasche. In der Tasche befinden sich neben ein paar Flaschen Wasser, ein paar weitere nützliche Gegenstände und eine Waffe.

In den folgenden 3 Tagen werden alle Schüler einen erbitterten Kampf um ihr Leben führen. Ziel ist es, alle anderen Mitschüler umzubringen. Sollten nach diesen 3 Tagen noch mehr als ein Schüler am Leben sein, werden alle Halsbänder gesprengt. Wenn jemand versucht zu fliehen oder sein Halsband zu entfernen, geht es ebenfalls in die Luft.
Eine schier ausweglose Situation.

Shuuya Nanahara weigert sich jedoch, gegen seine Mitschüler zu kämpfen und will aus diesem „Spiel“ entkommen. Eigentlich verständlich.
Doch einige seiner Mitschüler sind nicht so zimperlich und kaum, dass das Spiel begonnen hat, drehen einige durch und es gibt erste Tote.
Shuuya versucht verzweifelt Verbündete zu gewinnen und das „Spiel“ zu umgehen – doch wem kann man noch trauen, wenn es ums nackte Überleben geht ?

Battle Royale bietet eine durch und durch spannende Geschichte, die den Abgründen der Seele auf den Grund geht und zeigt, wozu „zivilisierte“ Menschen fähig sind, wenn ihr Leben auf dem Spiel steht. Dabei wird auf die meisten der 43 Schüler genau eingegangen, wodurch ihre Ziele und Motive zum Vorschein kommen.
Es werden dadurch kritische Themen angesprochen, die unter anderem die Werte und Norman der Gesellschaft in Frage stellen und außer Kraft setzen.
Zudem kann sich dabei jeder selber testen, was er bzw. sie tun würde.
Einzige „Schwäche“ des Manga ist nur, dass einige Kapitel ziemlich langatmig sein können und viele tödliche Verletzungen mehrmals überstanden werden, was trotz der ganzen Szene irgendwie unrealistisch wirkt. Nicht zuletzt ist dieser Manga ein wenig im amerikanischem Stil und erinnert so oftmals an einen Comic.

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Mein Fazit: Die Thematik ist zwar sehr vielseitig und die Geschichte spannend, allerdings hätte man einige Kapitel auch auf 3 Seiten reduzieren können. Und wer eher auf typische Mangagrafik steht, wird so seine Probleme haben, mit den Figuren warm zu werden. (^.^)

Tsumitsuki

Heute schreib ich zur Abwechslung auch mal wieder zu nem Manga. Und wie es der Zufall so will, ist der Manga, den ich heut vorstelle erst vor wenigen Tagen erschienen.
Es handelt sich dabei um den One Shot Manga Tsumitsuki von Hiro Kiyohara.
Doch genug der Vorrede, kommen wir zum Wesentlichen.

In diesem Manga lesen wir von den Schicksalen mehrer junger Menschen, die rein zufällig alle weiblich sind, und die im Laufe der Geschichte von Tsumituskis besessen sind oder werden.
Klingt zwar alles schön und gut, aber was genau ist eigentlich ein sogenannter Tsumitsuki ?

Tsumitsukis sind Dämonen bzw. Teufel, die sich in Menschen einnisten, welche Schuldgefühle für ihre Sünden empfinden. Sie verzehren ihren Wirt nach und nach, bis sie ihn vollkommen besitzen und nichts mehr von der Persönlichkeit des Wirts übrig ist.
Sie benutzen dann die Körper ihrer früheren Wirte, um Unheil anzurichten und Grausamkeiten zu begehen.
Einmal von einem Tsumitsuki befallen, kann der mensch, der ihn trägt, nicht mehr gerettet werden.

Doch das ist nicht alles, denn ein merkwürdiger Junge mit weißen Haaren taucht immer dort auf, wo gerade ein Tsumitsuki wütet oder versucht die Kontrolle zu übernehmen.
Er trägt hin und wieder eine Fuchsmaske und wohnt bei einem Schrein, der den Tsumitsuki gewidmet ist.
Sein Auftrag ist es, diese Teufel zu bekämpfen, doch das tut er nicht, weil er nett ist, sondern aus einem ganz anderen Grund…

Tsumitsuki ist interessant erzählt und in einem hervorragenden Stil gezeichnet. Die Idee hinter dieser Geschichte ist es durchaus wert, einmal darüber nachzudenken.

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Mein Fazit: Wer einen guten One Shot Manga sucht, trifft mit dem hier die richtige Wahl. <(^.^)>

Soul Eater

Einer der bekanntesten und zugleich mit erfolgreichsten Anime- und Mangaserien, ist ohne jeden Zweifel Soul Eater.
Der Anime dürfte den meisten eigentlich bekannt sein, selbst wenn es nur die lustigen Stellen sein mögen. Doch was in 51 Folgen gezeigt wird, entspricht nicht immer ganz den Vorlagen.
Jedenfalls für die, die es nicht kennen, hier ein kleiner Überblick über die Hauptcharaktere, … aber vorher ein wenig Allgemeines.

In Soul Eater geht es hauptsächlich um die besondere Schule: Shibusen. An dieser Schule lernen die Schüler jedoch, wie sie zu Jägern bzw. Seelenfängern werden.
Der Sinn dahinter ist folgender: in der Welt gibt es zahlreiche boshafte Menschen, Hexen und dergleichen. Viele von ihnen sind wahre Monster und könnten zu einer Bedrohung werden, da es womöglich Kishin werden könnten.
Ums mal einfach zu formuliern, ein Kishin ist eine Art Dämon, welcher Wahnsinn und Unheil verbreitet, da er mit seinem Wahnsinn andere ansteckt und sie dadurch zu grausamen unmenschlichen Personen werden lässt.

Um genau das zu verhindern, lässt Shinigami an seiner Schule seine Schüler ausbilden, um genau diese Gefahrenquellen zu beseitigen.
Es gibt dabei immer Schülerteams bestehend aus Waffe und Waffenmeister. Wenn es der Waffe gelingt, 99 (verdorbene) Menschenseelen und 1ne Hexenseele zu verspeisen, so wird diese Waffe zu einer „Death Scythe“ und erhält somit große Macht.
Doch nun ein Blick auf die Protagonisten.

Maka Albarn & Soul Eater Evans (Mitte, rechts und links):
Maka und Soul sind ein gut eingespieltes Team und funktionieren dementsprechend gut.
Maka ist eine strebsame Schülerin, die als Waffenmeisterin stets ihr Bestes gibt und sich vor allem durch ihren Mut auszeichnet.
Ihr Vater ist eine Death Scythe, doch da er ein ziemlicher Lüstling sein kann, hält Maka lieber Abstand zu ihm.
Soul ist Maka ein treuer Partner und baut sie auf, wenn es ihr einmal schlecht geht. Er würde ohne zu zögern sein Leben für sie hergeben, was ihm zu einem allzeit zuverlässigen Kameraden macht.
Soul kann sich in eine Sense verwandeln und wenn er und Maka eine Seelenresonanz durchführen, sollte man sich in Acht nehmen, denn durch Makas grenzenlosen Mut und Souls unnachgiebiger Loyalität, können die beiden ihre Grenzen übersteigen und zu gefährlichen Gegnern werden.

Black Star & Tsubaki Nakatsukasa (2ter und 1ter Abschnitt, links):
Auch diese 2 geben ein perfektes Paar ab.
Während Black Star ein übermütiger Ninja ist, mit dem Ziel selbst Gott zu übertreffen, ist Tsubaki eher schüchtern und zurückhaltend. Doch genau darin liegt ihre Stärke !
Black Star nimmt es zu jeder Zeit mit jedem noch so mächtigen Gegner auf und wird dadurch immer stärker und stärker. Sein Selbstbewusstsein ist schier grenzenlos und man bekommt ein wenig den Eindruck, als währe er eine Art Naruto-Uzumaki-Doppelgänger.
Zudem kann er auch  ohne seine Waffe mächtig austeiln und ist nicht zu unterschätzen.
Tsubaki ist seine treue Waffe und kann sich wahlweise in einen Dolch, Eine Kettensichel, Rauchbombe oder Wurfstern – und später auch in ein mächtiges Schwert – verwandeln.
Sie passt perfekt zu Black Star, da sie seinen Größenwahn akzeptiert, aber ihn gleichzeitig bremst, sollte er mal über die Strenge schlagen.

Death the Kid & Liz + Patty (1ter und 2ter Abschnitt, rechts):
Dieses verrückte Trio ist eine Klasse für sich !
Death the Kid ist der Sohn von Shinigami und somit quasi eine Art Halbgott.
Er ist stark, schnell und präzise. Im Kampf kann er zu einer echten Bedrohung werden, jedoch hat auch er einen Makel: Er braucht Symmetrie !!
Kid ist ein Perfektionist, der Symmetrie liebt; seine Kerzen sind alle gleich lang, jeder Bilderrahmen hängt gerade, das Toilettenpapier faltet er sauber und ordentlich usw…
Elizabeth Thompson aka Liz ist eine seiner beiden Partner.
Sie und ihre Schwester verwandeln sich in Pistolen und sind somit perfekt für Kids Neurosen geeignet. Liz ist jedoch mehr auf ihr Aussehn bedacht und hat ziemlich große Angst vor Geistern.
Patricia Thompson aka Patty ist das komplette Gegenteil zu ihrer Schwester.
Sie ist permanent gut gelaunt und sieht überall nur den Spaß, den sie haben kann.
Diese 3 sind ein gutes Gespann, denn sie ergänzen sich im Kampf perfekt, da Liz und Patty hin und wieder Kid aufbauen müssen.

Wie üblich, entspricht der Anime größtenteils dem Manga.
Jedoch geht der Manga ab dem 10ten Band in eine etwas andere Richtung, sodass sich die Handlungen zunächst im Detail und später im großen Detail unterscheiden. Wem der Anime unbekannt ist, wird das zwar nicht auffallen, aber es spielt im weiteren Verlauf eine Rolle.
Bislang scheint vom Manga übrigens noch kein Ende in Sicht.

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Mein Fazit: Soul Eater ist einer dieser typischen Mangas, von denen man nicht genug bekommen kann. Es gibt Action, Spannung und Humor in Einem und bereitet eine Menge Spaß beim Lesen. <(^.^)>

Gekkoh

Wir leben in einer Welt des Verbrechens. Tag für Tag werden Menschen ermordet, sei es von Fremden, Bekannten, Verwandten.
Einige dieser Verbrechen gehn auf das Konto der Mafia – oder wie es in Japan der Fall ist –  der Yakuza. Ein Yakuza-Boss zu sein, ist bestimmt alles andere als einfach.
Doch wie fühlt es sich dann wohl an, der Sohn eines Yakuza-Bosses zu sein, von dem verlangt wird, dass er eines Tages in die Fußstapfen seines Vaters tritt ?

In Gekkoh treffen wir auf den Jugendlichen Kyotaro. Er ist eigentlich ein ganz normaler, friedlicher Junger Mann, der ein ebenso stinknormales Leben führt.
Jedoch führt er kein so einfaches Leben, wie es den Anschein hat, denn er ist der Sohn von einem Yakuza. Und da sein Vater dummerweise momentan im Knast sitzt, muss er nun vorübergehend das „Familiengeschäft“ leiten.

Als wäre dies nicht schon genug, begegnet er eines Tages seiner Halbschwester Kumiko.
Sie ist bildhübsch und gerissen, gleichzeitig aber auch sehr stark und nicht zu unterschätzen.
Kaum dass sie unserm Kyotaro begegnet, zieht sie auch prompt bei ihm ein. Und somit hat Kyotaro ein weiteres Problem, denn seine Halbschwester muss schließlich auch versorgt werden und zudem ist es für ihn sehr schwer, ihr zu widerstehn, denn sie lässt sich keine Gelegenheit entgehn, ihren Halbbruder verlegen zu machen.

Doch eigentlich hat Kumiko ein ganz bestimmtes Ziel: Sie will den Mörder ihrer Eltern finden und ihn töten. Dummerweise weiß sie jedoch nur 2 Dinge über den Mörder:
1stens ist er ein Yakuza und 2tens hat er ein Tausendfüßler-Tattoo auf seinem Rücken.
Somit begibt sie sich zusammen mit Kyotaro in die Welt der Yakuza, um diesen Mann ausfindig zu machen.

Und als ob das nicht schon genug wäre, kommt noch hinzu, dass Kumiko in bestimmten Situationen ihre Persönlichkeit wechselt und zu einer blutrünstigen Killerin wird.
Schuld daran ist unter anderem ein Erbstück aus ihrer Familie – das Zauberschwert Gekkoh.
Zauberschwert ist zwar ein wenig übertrieben klingen, aber es hat eine besondere Macht, da es nicht von jedem geführt werden kann. Nur wer stark genug ist, sich selbst unter Kontrolle zu halten und sich nicht von dem Schwert verführen zu lassen, kann es benutzen.
Alle anderen verfallen sonst früher oder später lediglich in einen Blutrausch und werden sich und ihre Mitmenschen ins Verderben stürzen.

Doch werden Kyotaro und Kumiko wirklich in der Lage sein, den Mörder zu finden ?
Was passiert mit ihrem Vater ?
Wird sich zwischen den beiden jemals was entwickeln ?
Und in welche Machenschaften werden die 2 hineingezogen werden ?
Lest einfach selbst ^.-

Gekkoh ist ein fabelhafter Manga, der in 7 Bänden eine äußerst spannende und zugleich unvorhersehbare Geschichte liefert, bei der man bis zum Ende mitfiebert.
Dazu kommen noch die genialen Zeichnungen, mit einem geilen Stil.
Aber seht selbst, was für ein Genie Serika Himuro ist.

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Main Fazit: Für die, die Gekkoh nicht kennen, kann ich es nur empfehln. Dieser Manga macht Nichts falsch und bietet einen Mix aus (teilweise extremen) Ecchi, Psychological, Romance und Action, verpackt in einer spannenden Story mit interessanten Charakteren. <(^.^)>

Code: Breaker

Auge um Auge. Zahn um Zahn. Böses um Böses.
Wer sich mit den Code:Breakern anlegt, hat nichts zu lachen. Diese Truppe besteht nämlich aus Menschen, die besondere Fähigkeiten besitzen und diese im Auftrag der Regierung einsetzen, um Verbrecher zu eliminiern.
Aus diesem Grund, besitzen diese geheimnisvollen Personen kein echtes Leben. Ihre Identität wechselt von Mal zu Mal und niemand weiß von ihrer Existenz.
Doch es ist Zeit, dass sich das ändert.

Die junge Schülerin Sakura Sakurakoji ist auf den ersten Blick ein gewöhnliches Mädchen, ohne besondere Eigenschaften. Zudem hat sie viele Verehrer, doch bisher hatte keiner von ihnen eine Chance.
Sie ist jedoch Bärenstark und ihr Vater ist der Anführer des Kizakura-Clans. Doch ihre Haupteigenschaft ist ihre Aufrichtigkeit und ihr Sinn für Gerechtigkeit.
Sie führt ein ganz gewöhnliches Leben, zumindest bis sie eines Tages sieht, wie mehrere Leute in Flammen stehn – in blauen Flammen, und noch dazu ein Junge mit kaltem Blick, der mitten in diesem Flammenmeer steht.

Sie beschließt der sache nachzugehn und läuft am nächsten Tag zum Tatort. Allerdings gibt es keine Leichen und niemand weiß etwas von einem Mord.
Doch der Höhepunkt ihres Tages ist der neue Schüler, welcher kein anderer ist, als der Junge vom Tatort. Sein Name: Rei Ogami.
Sakura will ihn zur Rede stelln, aber dieser verrät nichts.
Als sie jedoch Tags darauf in einen Überfall einer Gang verwickelt ist, erscheint Ogami und rettet sie – indem er die Typen abfackelt.

Als Sakura ein weiteres mal versucht, Ogami zum Reden zu bringen, passiert jedoch etwas unerwartetes, denn Ogami stellt fest, dass Sakura nicht verbrannt werden kann.
Doch das ist alles erst der Anfang, denn im Verlauf des Manga kommen weitere Personen und neue Breaker hinzu.
Seid dabei und erfahrt die Geheimnisse rund um Sakura, Ogami und die anderen Breaker – und nicht zu vergessen: die mysteriösen Re-Codes.

Code:Breaker bietet viel Action, interessante Charaktere, eine Menge Spaß und eine Story mit Tiefgang. Ein wahres Meisterwerk, geschaffen von Akimine Kamijyo.
Bislang sind 7 Bände von Code:Breaker in Deutschland erschienen und die Geschichte wird mit jedem Band spannender und vielseitiger.
Ein Ende scheint noch nicht in Sicht. In Japan jedenfalls gibt es bereits 13 Bände und wird noch fortgesetzt.

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Mein Fazit: Code:Breaker überzeugt durch klasse Zeichnungen, einer guten Geschichte, sowie einzigartiger Charaktere und einige lustige Stellen. Eine gute Mischung mit Kult-Potenzial. <(^.^)>

Drifters

Fans von Hellsing wissen es schon längst: Kohta Hirano ist ein Genie.
Dies beweist auch sein neuestes Werk mit dem Titel: Drifters.

In diesem Manga werden bekannte Persönlichkeiten der Geschichte quasi durch Zeit und Raum geschickt. ihr seht große Anführer wie Hannibal oder Scipio.
Doch Mittelpunkt in diesem Manga ist der Samurai Shimazu Toyohisa, der mitten in der Sekigahara-Schlacht urplötzlich in einem merkwürdigen Flur steht und durch eine Tür gestoßen wird, die ihn an einen unbekannten Ort teleportiert.
Schwer verletzt von der schlacht wird er von 2 elfenartigen Wesen entdeckt und zu einer Burgruine geschafft. Dort trifft er auf Oda Nobunaga und den ziemlich weiblich aussehenden Nasuno Suketake Yoichi.

Als plötzlich das Dorf der Elfen angegriffen wird, verbünden sich die 3 zu einem tödlichen Trio, das Blut fließen lässt.
Sie ahnen jedoch noch nichts von dem, was ihnen bevorsteht, denn weit entfernt, in einer anderen „Ebene“ tobt ein Kampf zwischen Gut und Böse und beide Seiten haben Drifters, wie zum beispiel Jeanne D’Arc.

Trotz ziemlich blutigem Gemetzel kommt der Hunor jedoch nicht zu kurz.^^
Es vergeht kaum ein Kapitel, in dem nicht der klassische Humor eines Kohta Hirano vorkommt, mit eben so klassischer Zeichnung.

Insgesamt gesehn, kommen einem viele Gesichter sehr bekannt vor – zumindest wenn man Hellsing kennt – denn viele Gesichter und Körper scheinen direkt übernommen zu sein, was jedoch nicht im geringsten schlimm ist.

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Mein Fazit: Kreative Ansätze und lustig-brutale Chars sowie ein paar irrwitzige Bonuskapitel machen auch dieses Werk zu einem Kult ! <(^.^)>

Cheeky Vampire

Vampire !
Sie sind schnell, saustark, anfällig gegen Knoblauch, werden vernichtet durch Silber und Sonnenlicht. Ihre Instinkte sind zuverlässig und sie dürsten ständig nach Blut…
… naja… ehh… oder auch nicht XD

In Yuna Kagesakis Manga-Hit „Cheeky Vampire“ sehen wir mal einen Vampir, der nicht nur anders, sondern total anders ist !

Karin Maaka ist ein junges Mädchen mit einem wohlbehüteten Geheimnis: Ihre gesamte Familie besteht aus Vampiren.
Doch im Gegensatz zum Rest ihrer Familie, ist Karin imun gegen Sonnenlicht, liebt Knoblauch und ist auch sonst so ziemlich das genaue Gegenteil sämtlicher Vampirmythen. Nicht zuletzt, da sie kein Blut trinkt, sondern ihr eigenes Blut in andere hineinspritzt.
Ihr Blut hat den Effekt, das ihre „Opfer“ den Mut haben, all die Dinge zu tun, die sie sich sonst nicht trauen – das Resultat: Ihre Opfer werden glücklich… zumindest so lang wie die Wirkung des Bluts anhält.
Doch wie kann es sein, das ein Vampir sein Blut in andere hineinpumpt, anstatt es auszusaugen ? Der Grund ist so einfach wie verblüffend: Karin ist ein blutvermehrender Vampir und ihr Blut vermehrt sich besonders stark, wenn sie auf Menschen trifft, die unglücklich sind.

Doch schon bald gibt es einen neuen Schüler in ihrer Klasse, der so ganz nebenbei bemerkt auch noch ihr neuer Nachbar ist – sein Name: Kenta Usui. Er sieht eines Abends, wie Karin jemanden im Park beißt und beginnt seine Nachforschungen.
Er kommt schließlich hinter ihr Geheimnis und wird von Karins Familie dazu verdonnert, auf sie aufzupassen und ihr Geheimnis für sich zu behalten – andernfalls gibt es arge Probleme für ihn.

Soweit so gut, doch ab hier unterscheiden sich Manga und Anime von einander.
Während im Anime ein junger Vampirjäger auftaucht, der sich in Karin verliebt und ihre Familie versucht, Karin in einen echten Vampir zu verwandeln, während diese nebenbei Kenta immer näher kommt; so konzentriert sich der Manga im wesentlichen viel mehr auf die Beziehung zwischen Karin und Kenta.
Sie verliebt sich unsterblich in ihn – und er sich nach einiger Zeit auch in sie. Doch bis sie sich das eingestehn und bis sie anfangen eine Beziehung zu führn, haben die beiden eine Menga Probleme zu bewältigen.
Nicht zuletzt auch, weil Karins Familie nicht zu 100% ihre Beziehung zu Kenta unterstütz, Karins Blut extrem heftig auf Kenta reagiert, und auch weil Karin als Vampir niemals Kinder haben kann, sollte sie mit ihm zusammenkommen.

Natürlich gibt es noch mehr Handlungsstränge, aber hier hör ich mal auf (will ja nich schon alles ausplaudern ^.-).

Der Manga ist, nicht nur meiner Meinung nach, wesentlich besser gelungen als der Anime. Der Manga ist lustiger und wesentlich spannender als die Serie und hat zudem mehr Tiefe.

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Mein Fazit: Cheeky Vampire ist ein saukomischer Manga, bei dem man fast bei jedem kapitel lachen muss und hat dennoch eine tiefgehende, ernste Liebesgeschichte am Start. Noch nie waren Vampire so vertraulich und sympathisch zugleich. <(^.^)>

Highschool of the Dead

Habt ihr euch nicht auch schon einmal gefragt was wohl dabei herauskommt, wenn man Zombie-Apokalypse mit Schulalltag kreuzt ?
Die Anwort: Hichschool of the Dead !

Hier trifft einfach alles zusammen: eine klischeehafte Apokalypse mit den guten alten Zombies, die zwar strohdoof sind aber durch ihre Masse und ihre Kraft gefährlich werden; und ne Menge bildhübscher Schulmädchen mit ziemlich großen… ehm… Willen zu Überleben^^“

Wer jetzt jedoch glaubt in diesem Manga ginge es nur um wandelnde Tote und dem bösen Wort mit „S“ am Anfang und „X“ am Ende, der liegt vollkommen falsch.

Es ist ein ganz gewöhnlicher Schultag ohne Besonderheiten. Die Schüler sind in ihren Klassenräumen, die Sonne scheint in ihrer ganzen Pracht und ein Lehrer wird von nem Zombie gekillt… haaaachhh was für eine Entspa… – ehhh… Was ?! Moment mal !
Mitten während des normalen Schulalltags bricht die Hölle los. Jeder kämpft um sein Leben, einige werfen ihre eigenen Freunde zum Fraß vor um mit heiler Haut davonzukommen, andere versuchen sich durchzuschlagen und scheitern jämmerlich… und das gesamte Land ist bereits im Chaos versunken.

In Highschool of the Dead begleitet ihr eine Gruppe von – vor allem weiblichen – Schülern rund um den Schüler, Protagonist und Erzähler Takashi Komuro.
Ihr erlebt, wie diese insgesamt 7 Hauptpersonen sich in ihrer Gruppe einen Weg bahnen um zu überleben. Dabei teten jedoch vielerlei Probleme auf: die Ungewißheit, ob ihre Eltern noch am Leben sind – Die Ungewißheit, ob sie selbst überleben werden – die Angst vor den Zombies und ebenso vor Menschen die durchdrehn.
Sie sind mehrmals gezwungen, wichtige Entscheidungen zu treffen, um gemeinsam irgendwie durchzukommen… – und es ist klar, dass das nicht immer so einfach ist.
Wen kann man trauen ? Wen retten ? Wie wird der Rest der Welt auf die Probleme reagieren ? Gibt es überhaupt eine Chance sich lang genug zu behaupten bis Hilfe eintrifft ?

Der Manga ist bereits jetzt einer der erfolgreichsten und bekanntesten in Japan, USA, Deutschland und vielen weiteren Ländern, in denen Fans japanischer Kunst und Kultur schlummern.
Die Anime-Adaption umfasst bisher 12 Folgen und eine OVA. Da die Geschichte im Manga jedoch viel weiter geht und die Serie noch nicht komplett veröffentlicht wurde, ist jedoch zu hoffen, dass weitere Staffeln im Anime folgen werden.

Der Manga „Highschool of the Dead“ erscheint bei „Carlsen Manga“ und ist bisher in 5 Bänden erschienen. Der 6te Band erscheint Ende Juni im Regal. Der 7te vorraussichtlich wohl erst im Februar 2012 (hoffentlich schon eher >.<). Über den weiteren Verlauf der Serie ist jedoch nicht viel bekannt.
Abwarten und Brüste sehn…. ehm… ich meine Tee trinken (Wer den Manga liest oder schonmal nen Blick in den Anime geworfen hat wird meinen „Versprecher“ sicher gut nachvollziehn könn XD).

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Mein Fazit: Highschool of the Dead greift etwas altes und bekanntes auf und holt es wieder in die Gegenwart. Selbst wenn die Azombielypse bereits ziemlich abgedroschen wirkt, kommt sie hier zu neuer Blüte, sowohl im Manga als auch im Anime. <(^.^)>